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Holsteinischer Courier

10. Dezember 2016 | 11:58 Uhr

Neuer Rekord : Sozialverband knackte die 4000-Mitglieder-Marke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beitrittszahlen im größten Verein der Stadt steigen seit Jahren / Drei neue Mitglieder wurden begrüßt / Zweiter Landesvorsitzender kritisierte die Sozialgesetze

Die Nummern 3999, 4000 und 4001 waren die magischen Zahlen: Diese drei neuen Mitglieder im Sozialverband Neumünster wurden gestern von der Kreisgeschäftsführerin Astrid Abandowitz, dem Kreisvorsitzendem Peter Kammhoff sowie mehreren Vertretern der Politik begrüßt.

Peter Kammhoff schilderte die steile Kurve des Zulaufs neuer Mitglieder: „Im Jahr 1997 hatten wir zunächst 1000 Mitglieder, 2008 waren es 2000, vier Jahre später schon 3000, und heute liegen wir bei genau 4159. Damit sind wir der größte Verein in Neumünster.“

Auch der zweite Landesvorsitzende des Sozialverbands, Sven Picker, begrüßte die neuen Mitglieder, von denen nur zwei anwesend waren, und lobte die Arbeit des Verbandes: „Nur durch eine Zusammenarbeit und ein Miteinander ist das möglich, was wir erreicht haben.“

Er kritisierte auch die Unverständlichkeit einiger Sozialgesetze und machte deutlich, dass viele auf die Hilfe des Sozialverbandes angewiesen sind. „Teilweise ist so ein Antrag fast wie eine Steuererklärung. Wer sich damit vorher noch nie beschäftigt hat, kann nicht wissen, wo das richtige Kreuzchen hinkommt“, sagte Picker.

Die zwei anwesenden neuen Mitglieder Gerda (73) und Horst Grahn (77) sind bereits am 1. August dem Sozialverband beigetreten und bereuen dies nicht. „Wir waren auf dem Sommerfest des Verbandes in der Stadthalle. Dort haben wir uns sofort willkommen gefühlt, das haben wir vorher noch nie so erlebt. Es war so ein schöner Nachmittag“, schwärmte Gerda Grahn.

Auch ihr Mann, der sich seit vielen Jahren als Gründungsmitglied im Polizeisportverein ehrenamtlich engagiert, fand das Gemeinschaftsgefühl und die Angebote des Verbandes toll: „Es geht uns um die Geselligkeit und das Miteinander. Wenn man älter wird, hat man einfach das Bedürfnis danach. Das Sommerfest hat uns so gut gefallen, dass wir beigetreten sind. Meine Frau und ich wollten auch etwas zusammen machen, und der Sozialverband war die Idee.“

Auch die Vorstellung von Unterstützung im Alter war für beide ein Grund: „Gerade wenn man älter wird, ist es wichtig, Hilfe und Beratung zu haben und auch zu wissen, wo man diese bekommen kann“, sagte das Ehepaar Grahn.

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erstellt am 17.Okt.2016 | 19:00 Uhr

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