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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 15:18 Uhr

Skatepark MAXE : Skater wünschen sich mehr Licht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Noch 60 000 Euro stehen für den Wiederaufbau des Skateparks unter der Max-Johannsen-Brücke bereit. Nutzer wurden nach Wünschen befragt.

Neumünster | Wie soll er aussehen, der neue Skatepark Maxe unter der Max-Johannsen-Brücke? Diese Frage stellten gestern Nachmittag Thomas Zang aus dem städtischen Grünflächenamt, Antje Leimbach vom Projekthaus und Jacek Witkowski vom Skate- und Longboard-Verein Skip beim TSV Wattenbek 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Ortstermin. Und die gaben klare Ansagen: Mehr Licht zur Nutzung auch im Winter nach Einbruch der Dunkelheit, eine bessere Ausstattung und einen vernünftigen Untergrund wünschen sie sich – und als Sahnehäubchen einen Grillplatz mit Sitzbänken.

Im vergangenen Herbst musste die Anlage geschlossen und zurückgebaut werden. Die Begründung der Stadt: Durch die intensive Nutzung wurde der Unterhaltungsaufwand immer größer, zuletzt konnten Sicherheitsstandards nicht mehr eingehalten werden. Nun sollen mit 80  000 Euro aus dem allgemeinen Spielplatz-Etat neue Geräte angeschafft werden, wobei die ersten 20  000 Euro bereits in eine Minirampe fließen, die schon bestellt ist und voraussichtlich ab Ende kommenden Monats aufgestellt wird. „Die Rampe ist gedacht, um die Anlage schnell wiederzubeleben. Die anderen Geräte werden nicht vor Oktober oder November kommen“, sagte Thomas Zang. Gleichzeitig erteilte er einer gewünschten Vergrößerung der Anlage zur Straße hin eine Absage. „Mehr als die rund 600 Quadratmeter Fläche, die bisher zur Verfügung standen, gibt es nicht.“

Die jungen Leute durften ihre Wünsche zu einzelnen Skategeräten auf grüne Zettel schreiben und anschließend sogar eine Planskizze anfertigen. Bis Ende Juni will Thomas Zang nun alles auswerten und schauen, was machbar ist. Dann soll es ein weiteres Treffen geben.

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erstellt am 24.Mai.2016 | 08:30 Uhr

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