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Holsteinischer Courier

27. März 2017 | 06:51 Uhr

Max-Johannsen-Brücke : Skater wollen ein weiteres Angebot

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wie sollen die Bahnen unter der Max-Johannsen-Brücke künftig aussehen? Zwei Entwürfe stellten nicht alle Teilnehmer einer Runde zufrieden.

Neumünster | Die Stadt Neumünster ist gemeinsam mit den Skatern beim Bau einer neuen Anlage unter der Max-Johannsen-Brücke noch in einer Planungsphase. Die alte Bahn aus dem Jahre 2000 wurde aus Sicherheitsgründen in 2015 abgebaut. Am Dienstagabend trafen sich 20 Skater-Fans im Projekthaus an der Wasbeker Straße zu einem Workshop, um über die beiden Pläne zu diskutieren, die schon vorliegen.

Dem war vor acht Wochen eine „Zukunftswerkstatt“ an der Kieler Straße vorausgegangen, auf der die Jugendlichen ihre Vorstellungen äußerten. Die fasste eine Fachabteilung der Stadt zusammen und vergab erste Planungsaufträge. Thomas Zang von der Abteilung Grünflächen der Stadt stellte im Projekthaus die Ideen von zwei Anbietern vor. Dann diskutierten die Skater über Vor- und Nachteile bestimmter Elemente, über Höhen und Größen von „Bank to Bank“, über Material einer „Round Rail“ oder die Ausmaße eines Quarters. Höhen von einzelnen Elementen seien wichtig, weil die Anlage den Ansprüchen von Kindern, Anfängern und auch von Experten genügen müsse, so der Aspekt der Diskussion.

Mit Jacek Witkowski begann eine andere Richtung der Diskussion: „Wir brauchen Qualität aus und mit praktischer Erfahrung“, sagte er. Dahinter steckte der Gedanke, dass einige der Jugendlichen einen weiteren Anbieter im Spiel haben wollen. Sie kennen seine zahlreichen Anlagen in Schleswig-Holstein und sind davon überzeugt, dass diese ihren Ansprüchen genügen würden.

So kamen die Workshopteilnehmer überein, noch diesen dritten Planungsvorschlag abzuwarten, um weitere Entscheidungen auf einer nächsten Zusammenkunft zu treffen. „Damit wird es aber fraglich, ob wir in diesem Jahr noch bauen können“, meinte Thomas Zang.

Inzwischen steht aber auf dem Platz unter der Max-Johannsen-Brücke bereits ein neues Element, eine Mini-Halfpipe. „Damit wir schon mal was anzubieten haben“, wie der Vertreter der Stadt meinte.

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