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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 07:20 Uhr

Trakehner Hengstmarkt : Siegerhengst brachte 200 000 Euro

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Gewinner „His Moment“ erzielte bei der Auktion den Spitzenpreis. Der Trakehner-Verband zieht eine positive Bilanz.

Neumünster | Vier Tage lang standen in den Holstenhallen wieder die stolzen Trakehner im Mittelpunkt des Interesses eines rund 20 000-köpfigen internationalen Publikums. Rückblickend zeigte sich der Trakehner-Verband insgesamt zufrieden mit der 54. Auflage des traditionellen Hengstmarktes.

„Es herrschte über die ganzen Tage eine gute Stimmung. Die Pferde wurden gefeiert, und das neue Konzept der Auktion sowie auch der Freispring-Cup sind gut angekommen“, sagte am Ende der Verbandsvorsitzende Dr. Norbert Camp.

In der Auktion wurden 9 der 13 gekörten Hengste angeboten. Der Gesamterlös lag bei 741  000 Euro. Im Durchschnitt kostete der Spitzennachwuchs 82  333 Euro. Ein Ergebnis, das deutlich unter dem Wert des Vorjahres (119  500 Euro) lag, der damals aber auch durch den Rekordpreis von 340  000 Euro für Perpignan Noir beeinflusst wurde. „Wir können nicht erwarten, jedes Jahr Hengste für 300  000 Euro und mehr zu verkaufen. Das wäre vermessen“, erklärte dazu Zuchtleiter Lars Gehrmann. Den Spitzenpreis erzielte am Sonntag der Siegerhengst His Moment mit 200  000 Euro. Das Gebot kam von Udo Wagner für den dänischen Dressurreiter Andreas Helgstrand.

Bei den nicht gekörten Hengsten kamen 18 Pferde in die Versteigerung. Es wurde ein Nettoumsatz von 252  000 Euro erzielt. Der Durchschnittspreis lag bei 14  000 Euro (2015: 13  791 Euro). Der höchste Preis wurde hier mit 30  000 Euro für Skyjacker bezahlt.

Die Reitpferdkollektion erwirtschaftete mit sechs Angeboten 193  000 Euro. Der Durchschnittspreis betrug 32  166 Euro (2015: 26  781 Euro). Den Spitzenpreis stellte hierbei der vier Jahre alte Reitpferdechampion Vapiano. Er wurde nach Niedersachsen verkauft.

Mit elf angebotenen Fohlen wurde ein Umsatz von 160  000 Euro erreicht. Teuerstes Fohlen war mit 80  000 Euro das „Waisenfohlen“ Konstantin: Der Hengst hatte nach acht Wochen seine Mutter verloren. Es zieht auf das Hofgut Rosenau in Dreieich bei Frankfurt. Der Durchschnittspreis kletterte auf 14  545 Euro (2015: 8045 Euro).

In der feinen Stutenkollektion lag der Spitzenpreis bei 42  000 Euro für Ambiente. Die Auktion der Stuten endete mit einem Gesamtergebnis von 257  000 Euro und einem Durchschnittspreis von 23  409 Euro (2015: 15  568 Euro).


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