zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 20:29 Uhr

Wasbek : Sie brennen für ihren Job

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Elke Nielson, Dörte Dau und Regina Willicombe wurden vom Schulverbandsvorsteher geehrt.

Wasbek | Gleich drei Erzieherinnen konnte Wasbeks Schulverbandsvorsteher Karl-Heinz Rohloff ehren. Elke Nielson (61) und Dörte Dau (56) sowie die Kinderpflegerin Regina Willicombe (58) feierten Arbeitsjubiläen für 40 und 25 Jahre im Dienst.

Zur Ehrung der Jubilarinnen richtete der Schulverband ein Abendessen in Kühls Gasthof aus. In diesem Rahmen überreichte Rohloff Ehrenurkunden und Blumensträuße. Und auch aus den Kreisen der Kollegen gab es Präsente.

Elke Nielson ist 40 Jahre im Beruf. Sie war zunächst in der „Kinderstube“ in Bokhorst beschäftigt. Anschließend arbeitete sie als Springerin in praktisch allen Kindertagesstätten in Neumünster und Umgebung. Seit 1992 ist sie nun in der Kita Wasbek tätig. „Durch die Springertätigkeit konnte ich mir viele
Einrichtungen angucken. Und in Wasbek hat es einfach alles gepasst“, erzählte die Bordesholmerin, die sich zudem
als stellvertretende Vorsitzende im Personalrat engagiert.

Als Vorsitzende des Personalrats tritt auch Regina Willicombe für die Belange der Kollegen ein. Sie ist seit 1991 in der Gemeinde am Start und damit 25 Jahre dabei. Die ersten zehn Jahre arbeitete sie in der Kita Wasbek. Seit 2001 gehört sie dem Team der Kita Padenstedt an. „Ich finde es nach wie vor wichtig, die Kinder mit unseren Feiertagen und der Weihnachtsgeschichte vertraut zu machen. Außerdem philosophiere ich mit den Kindern im Morgenkreis. Dabei ist immer wieder erstaunlich, auf was die Kinder alles kommen“, berichtete die im Zusatz als Religionspädagogin ausgebildete Fachfrau.

Dörte Dau wurde für 25 Jahre im Job geehrt. Von Haus aus ist sie staatlich geprüfte Hauswirtschaftsleiterin, sozialpädagogische Assistentin und Erzieherin. Die fußballbegeisterte Niendorferin arbeitete ab 2001 im Hort der Kita Wasbek. Heute gehört sie zu den tragenden Kräften, die in der Betreuten Grundschule zurzeit rund 70 Kinder unter ihren Fittichen haben. „Die eigene Klarheit und Authentizität ist wichtig, um die täglichen Belastungen wegzustecken. Und man muss für die Sache brennen, sonst verliert man zu schnell seine Kraft“, erklärte sie.

In einem Punkt sind sich die drei Frauen auf jeden Fall einig: „In der Betreuung hat sich vieles verändert. Die Kitas sind heute keine Kindergärten mehr, sondern vielmehr anspruchsvolle Bildungseinrichtungen. Aber auch die Eltern brauchen mehr Unterstützung als früher“, führten sie aus.  



zur Startseite

von
erstellt am 01.Dez.2016 | 17:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen