zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 14:42 Uhr

Wittorf : Schutzwall nimmt Form an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtteilbeirat möchte Lärmschutzwand an der Altonaer Straße künstlerisch gestalten lassen.

Neumünster | Der große Bohrer für die Stützpfeiler ist schon per Schwerlasttransport abgerückt – die neue Lärmschutzwand für die Anwohner zwischen der Altonaer Straße und dem Ochsenweg in Wittorf nimmt immer mehr Formen an.

Alle Stützpfeiler stehen, und auch die ersten vorgefertigten Elemente aus Beton sind eingezogen. Lasergenau hoben jetzt Willi Kern und Sven Sponholtz von der Tiefbaufirma Ernst Krebs den Graben vor dem Bau aus. Er soll das Regenwasser vom Rad- und Fußweg aufnehmen. „Ja, das soll schließlich alles passen“, sagte Sven Sponholtz zum Einsatz der modernen Lasermessgeräte.

Vor zwei Monaten war die alte, eher improvisierte Wand aus aufgetürmten Schachtringen abgerissen worden. Für den Neubau der nach Süden hin auf insgesamt etwa 150 Meter verlängerten neuen Lärmschutzanlage hatten die Anlieger einen Grundstücksteil an die Stadt übertragen. Sie trägt künftig dafür die Unterhaltungskosten.

Rankhilfen sollen in Teilen der Wand eine Begrünung ermöglichen. „Direkt an der Einmündung der Oderstraße zum DOC wünschen wir uns aber eine künstlerische Gestaltung, die Lust auf Neumünster macht“, sagte die Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs (CDU). Das hatte der Stadtteilbeirat auf seiner jüngsten Sitzung am 13. Juli im Haus an der Stör empfohlen.

Die Anwohner am Ochsenweg sind froh über die nach jahrelangen kontroversen Debatten und Verhandlungen gefundene Lösung. „Wir freuen uns auf den Wall. Im Moment ist es doch ohne Schutz sehr laut“, sagte Regina Müller-Kronbügel.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Aug.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen