zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 06:56 Uhr

Schulneubau in Boostedt ist für 2018 vorgesehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach dem Willen des Schul- und Kulturausschusses der Gemeinde Boostedt soll sich eine Arbeitsgruppe bilden, die sich intensiv mit dem Neubau des Schulgebäudes beschäftigt. Einstimmig einigten sich die Ausschussmitglieder darauf, eine Arbeitsgruppe zu bilden, der zwei Mitglieder aus jeder Fraktion, zwei Lehrer und zwei Schüler angehören. Vertreter der Schülerbetreuung „Rasselbande“ und anderer Vereine werden bei Bedarf mit hinzugezogen. Ende Januar 2017 soll die erste Sitzung stattfinden, bis Ende dieses Jahres sollen die Teilnehmer feststehen.

Laut der Vorsitzenden Birgit Vonderschmitt könnte die Gruppe im ersten Halbjahr ein Konzept entwickeln, es zu einem Planer geben, so dass 2018 mit dem Abriss und Neubau begonnen werden könnte.

Der Gebäudeteil, in dem die Schüler der 5. bis 10.Klassen unterrichtet werden, ist marode und nicht mehr sanierungsfähig. Die Klassenräume sind feucht und zugig, die Toiletten abgängig, das Lehrerzimmer zu klein. Die Gemeindevertretung hatte in diesem Jahr über den Neubau positiv entschieden.

Bisher sind Planungskosten von 30 000 Euro in den Haushalt 2017 bereit gestellt. Fördermittel gibt es nicht, wie die Ausschussvorsitzende mitteilte: „Wir gelten nicht als finanzschwache Gemeinde. Wir könnten ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufnehmen.“

Die 2015 angelaufene mediale Aufrüstung der Schule geht auch im kommenden Jahr weiter. Die Gemeinde hat 50 000 Euro dafür bereitgestellt. Im kommenden Jahr soll die gesamte Schule mit kabellosem Internet ausgestattet werden. Dafür müssen die Klassenräume fachmännisch „ausgeleuchtet“ werden, dass heißt, es wird geprüft, ob neue Internet-Verteiler gelegt werden müssen. Außerdem werden restliche Kabelarbeiten erledigt.

Die von der Schule gewünschten 32 mobilen Computer für den Unterricht muss die Schule in ihrem Medienplan konkretisieren. Die im Konzept ursprünglich vorgesehenen Laptops sind mittlerweile nicht mehr zeitgemäß, wie Schulleiterin Dagmar Drummen mitteilte. „Wir müssen das Medienkonzept umschreiben. Leider fehlt uns ein fachlich versierter IT-Beauftragter an der Schule, so dass sich aus dem Lehrerkollegium ein Team von vier Ansprechpartnern gebildet hat“, sagte die Rektorin.

Ab 2017 soll die Schule außerdem jährlich drei interaktive Tafeln samt Zubehör anstelle von bisher zwei bekommen. Das sei wegen der Dreizügigkeit der Jahrgänge vorteilhaft, erklärte Birgit Vonderschmitt. Jeder Klassenraum soll nach und nach mit den modernen Tafeln ausgestattet werden.

zur Startseite

von
erstellt am 11.Nov.2016 | 12:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen