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Holsteinischer Courier

06. Dezember 2016 | 15:00 Uhr

Theodor-Litt-Schule : Schulleiterin geht mit einer positiven Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Anneke Schröder-Dijkstra wurde am Donnerstag an der Theodor-Litt-Schule in den Ruhestand verabschiedet.

Neumünster | Ihr Vater sagte früher immer „Wo Anneke ist, da ist das Chaos“. Doch was Anneke Schröder-Dijkstra an der Theodor-Litt-Schule hinterlässt, ist alles andere als das. Gestern wurde die Schulleiterin von ihren Kollegen und ehemaligen Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet.

Zu den Höhepunkten in Anneke Schröder-Dijkstras Karriere zählt unter anderem die Gründung des Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ). „Die Eigenständigkeit der Regionalen Berufsbildungszentren wurde 2007 nicht von jedem im Ministerium begrüßt. Aber ganz viele Menschen im Land sind dir heute noch dankbar, dass du das durchgesetzt hast“, sagte Jan Nissen vom Ministerium für Schule und Berufsbildung in seiner Abschiedsrede.

Jörg Leppin, der die Grußworte für die Nachbarschulen und den RBZ-Verband überbrachte, lobte Anneke Schröder-Dijkstras umfangreiches Wissen und ihre besondere Gabe, vernetzt zu denken. „Du warst in unserem Kreis oft diejenige, die Prozesse angestoßen hat und dafür gesorgt hat, dass die Ziele auch zeitnah erreicht werden“, sagte der Schulleiter der Elly-Heuss-Knapp-Schule.

Olaf Hirt und Jens Krutein, die beiden stellvertretenden Schulleiter der Theodor-Litt-Schule, hatten sich für Anneke Schröder-Dijkstra etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Titel „Eine Abrechnung der ganz besonderen Art“ hatten sie eine Gewinn- und Verlustrechnung für die vergangenen neun Jahre aufgestellt, in der die 64-Jährige als Schulleiterin tätig war. Agil, dynamisch, motivierend und kommunikativ waren nur ein paar der Adjektive, die sie Anneke Schröder-Dijkstras Konto gutschrieben. Besonders ihr Kampfgeist und Fleiß wurden von vielen Rednern hervorgehoben. Bis spät in den Abend hätte sie oftmals in ihrem Büro gesessen und gearbeitet, berichteten die Kollegen. So war es nicht verwunderlich, dass zum Abschied folgendes Zitat fiel: „Warum brennt an der Theo so spät noch Licht? Es ist die Anneke, die stört das nicht.“

Anneke Schröder-Dijkstra war von der Feier und den warmen Worten sichtlich gerührt: „Sie haben mir alle einen wunderbaren Abschied bereitet. Ich bin überwältigt.“

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erstellt am 22.Jul.2016 | 08:30 Uhr

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