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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 19:18 Uhr

Serenadenkonzert : Sambatrommeln fegten die Wolken weg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wegen der Wetterkapriolen trauten sich weniger Zuhörer zum Serenadenkonzert – doch die wurden mit toller Musik entschädigt.

Neumünster | Die Tungendorfer Woche ist bisher nicht von Petrus beseelt: Das zeigte sich auch am Dienstagabend beim Stadtteilfest-Klassiker, dem Serenadenkonzert des Blasorchesters Tungendorf (BOT) hinter dem Volkshaus.

Nur gut beschirmte und unerschrockene Fans wie Hildegard Laß und Rita Meggers trauten sich bei wolkenverhangenem Himmel zum Konzert unter freiem Himmel. Statt der bei schönem Wetter durchaus schon einmal 600 Zuhörer fanden sich diesmal nur etwa 200 Musikfreunde ein. „Schade, aber 2015 mussten wir auch rein in den Saal“, schwante Hildegard Laß nichts Gutes. „Regen – eigentlich kennen wir das ja nicht anders“, sagte auch Dirk Bracker.

Die Freiwillige Feuerwehr Tungendorf-Stadt schob nicht nur Dienst am Grill, sondern hatte zum Schutz der Musiker und ihrer empfindlichen Instrumente extra ein Zelt aufgestellt. Doch als nach dem Vororchester die Sambatrommler der Gruppe Feijoada loslegten, riss die Wolkendecke auf, und es wurde noch ein unbeschwerter Konzertabend.

Nach dem gemeinsamen Auftakt mit Fejoada bei „Holiday in Rio“ spielten die BOT-Musiker unter Leitung Daniel Wollraths ihr aktuelles Repertoire, das einen Bogen vom Marsch („Gruß aus Wien“) bis hin zu populären Musical- („Aladdin“) und Film-Titeln wie „Gladiator“ spannte. Stadtteilvorsteher Jürgen Böckenhauer war begeistert: „Das Wetter spielt ja doch noch mit. Beeindruckend ist auch immer wieder die Kulisse des Volkshauses.“

 

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erstellt am 07.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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