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Holsteinischer Courier

23. April 2017 | 15:47 Uhr

Rhythmen wie in Afrika

vom

150 Gäste kamen zum Konzert der Tanz- und Rhythmusgruppe "Diamoral" / Getanzt wurde im Garten

Aukrug | Nicht nur die Rhythmen waren afrikanisch: Wegen des extrem heißen Wetters wurde das Gastspiel der Tanz- und Rhythmusgruppe "Diamoral" in Aukrug-Innien kurzerhand aus dem Tivoli ins Freie verlegt. "Wir wollten diese Veranstaltung eigentlich im Saal präsentieren", erzählte Reimer Reimers, Chef des Vereins "Partnerschaft Aukrug-Sien", der das Konzert gemeinsam mit dem Kulturförderverein Aukrug auf die Beine gestellt hatte. "So ein afrikanisches Wetter ist aber eine echte Chance, denn immer wenn wir in Sien zu Besuch sind, finden die Tanzdarbietungen auch draußen statt", sagte der Veranstalter, als er die 150 Gäste im Garten begrüßte. "Wer möchte, darf hin- und herhüpfen - aber bitte im Einklang mit den Trommeln", meinte er weiter.

Für die Trommelrhythmen waren an diesem Abend Aliou Badji und seine Mitstreiter von "Diamoral" engagiert worden. Die Gruppe ist in Hamburg zu Hause, ursprünglich kommen die Tänze und Musiker aber größtenteils aus Afrika. Die Brüder Aliou, Jakoba und Latombo Badji stammen aus dem Senegal, und Mohamed Syla kommt aus aus Guinea.

Auch einen Samba-Experten hatte die internationale Tanz- und Trommelgruppe zu ihrem Gastspiel nach Innien mitgebracht: Josh Watussi aus Brasilien.

"Wir haben viel Zeit heute Abend", vermerkte Reimers und kündigte zwei jeweils einstündige Auftrittsblöcke an. Trommler und Tänzer wurden vom Publikum mit viel Applaus begrüßt. Bereits als sie loslegten, konnte Subash Likhite eine positive Bilanz ziehen, denn mit der Zahl der Besuchern war der "Aukrug-Sien"-Kassenwart sehr zufrieden. Durch die jahrelange engagierte Entwicklungshilfearbeit des Partnerschaftsvereins in Burkina Faso sei auch das Interesse der Aukruger an afrikanischer Kultur immer größer geworden, meinte Kulturfördervereins-Chef Johannes Carstens: "Es werden immer mehr Menschen, die sich für solche Darbietungen begeistern." Gern unterstütze der Kulturförderverein Veranstaltungen wie den "Diamoral"-Auftritt: "Wir sind ja ständig bemüht, das Spektrum unseres Angebots auszuweiten, und da gehört afrikanische Kultur auf jeden Fall auch dazu" hieß es.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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