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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 15:26 Uhr

Unfälle und Staus : Reichlich Arbeit für die Rettungskräfte

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der dichte Pfingstverkehr und Gewitter sorgten unter anderem für Einsätze von Polizei und Feuerwehr im Stadtgebiet und auf der Autobahn.

Neumünster | Der starke Pfingstreiseverkehr und einige Wetterkapriolen hielten in den vergangenen Tagen die Einsatzkräfte in Neumünster auf Trab.

Wie bereits von der Polizei prognostiziert, wurde es am Sonnabend auf der Autobahn gen Norden eng. Nicht nur Pfingsturlauber, die ein verlängertes Wochenende planten, hatten sich auf den Weg gemacht. Viele Hamburger, die ein ganze Woche Schulferien vor sich hatten, zog es Richtung Dänemark. Ab dem Vormittag staute sich der Verkehr für Stunden besonders in den Baustellen auf der Autobahn 7. Zwischen Kaltenkirchen und Neumünster meldete der Verkehrsfunk zwölf Kilometer Stau.

Das hatte auch spürbare Auswirkungen auf die Ausweichstrecken rund um Neumünster. So ging es zum Beispiel auf der ehemaligen Bundesstraße 4 zwischen Brokenlande und Neumünster nur noch im Schneckentempo voran.

Schuld daran war unter anderem ein schwerer Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen am Sonnabend gegen 12.05 Uhr auf der Altonaer Straße auf Höhe der Mülldeponie. Laut Polizeisprecher Rainer Wetzel mussten der Fahrer (40) eines Wagens mit Anhänger sowie die Fahrerin (55) eines nachfolgenden Geländewagens auf ihrem Weg Richtung Brokenlande in Höhe der Einmündung Am Hochmoor verkehrsbedingt halten. Die Fahrerin (74) eines Mercedes erkannte die Situation offenbar zu spät, fuhr ungebremst auf und schob die Fahrzeuge zusammen. Drei Menschen wurden leicht verletzt, der Beifahrer des Geländewagens schwer. Bei ihm bestand der Verdacht auf eine gravierende Wirbelsäulenverletzung. Die Berufsfeuerwehr musste das Dach des Wagens abschneiden, um den Mann schonend aus dem Wrack zu holen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 45  000 Euro. Die Strecke wurde für anderthalb Stunden voll gesperrt.

Unverletzt blieb zum Glück die Fahrerin eines BMW (52), als sie am Sonnabend gegen 11.50 Uhr an der Kreuzung Wittorfer Straße/Holsatenring hielt und plötzlich Rauch aus dem Motorraum stieg. Schnell stand der Wagen komplett in Flammen, die Feuerwehr löschte das Feuer. Es entstand Totalschaden. Die Kreuzung musste für 30 Minuten gesperrt werden. Ursache für das Feuer dürfte ein technischer Defekt sein.

Mehr Glück hatten am Sonntag die Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Roschdohler Weg in Einfeld. Dort schlug gegen 12.10 Uhr ein Blitz ein. Weil es verbrannt roch, riefen die Anwohner die Feuerwehr. Die konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Es war kein Feuer ausgebrochen. Stattdessen waren Steckdosen verschmort, und es hatte sogenannte Überspannungsschäden gegeben.

Viel zu tun hatte auch die Autobahnpolizei im Raum Neumünster: Am Montagmorgen gegen 2.44 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer, der auf der A  215 von Kiel Richtung Süden unterwegs war. Am Bordesholmer Dreieck konnten die Beamten den Wagen stoppen. Die Fahrerin (37) stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,02 Promille. Gegen 7.07 Uhr kam ein Fahrer (19) auf seinem Weg gen Norden auf der A7 bei Brokenlande mit seinem Auto rechts von der Fahrbahn ab, touchierte noch einen Lastzug und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der Mann Kokain genommen hatte.

 

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