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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 03:02 Uhr

Grossenaspe : Radweg nach Bimöhlen: Es wird eng

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Seit April steht fest, dass es Geld vom Land für das lang ersehnte Projekt gibt. Die Arbeiten sind aber noch nicht ausgeschrieben worden.

Grossenaspe | Jahrzehntelang stand der Fahrradweg zwischen Großenaspe und Bimöhlen auf der Agenda der Gemeindevertretung. Seit einem halben Jahr steht fest, dass es für das Projekt Zuschüsse vom Land gibt. Doch erst jetzt beriet der Ausschuss über das weitere Vorgehen. Damit wird es für den lang ersehnten Ausbau zeitlich mehr als eng.

Bereits seit April sind die Landesfördermittel für den 1400 Meter langen Weg bewilligt (der Courier berichtete). Und schon im Juni hatte der Planer, Carsten Bein, erste Berechnungen vorgelegt. Doch erst auf der kurzfristig einberufenen Sondersitzung des Planungs- und Maßnahmenausschusses vorgestern Abend beschäftigten sich die Gemeindevertreter nun weiter mit diesem Projekt.

Um die Fördermittel abrufen zu können, muss jetzt nicht nur zeitnah der endgültige Plan erstellt werden, sondern auch die entsprechenden Aufträge müssen bis Jahresende erteilt sein.

Bevor jedoch die Vergabe erfolgen kann, muss aufgrund der geschätzten Kosten in Höhe von 700 000 Euro eine öffentliche Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. Das nimmt wegen rechtlich vorgegebener Fristen (ohne die Berücksichtigung von eventuellen Einsprüchen) mindestens fünf weitere Wochen in Anspruch. Unter den Kommunalpolitikern herrschte deswegen gedrückte Stimmung. Auch wurden erste Zweifel darüber geäußert, dass es mit dem Bau überhaupt noch klappen könne. Wie es allerdings zu diesem augenscheinlich unnötigen Zeitdruck kam, konnte niemand in der Runde erklären.

Für den Ausbau selbst sprachen sich die Mitglieder mehrheitlich entgegen der bisherigen Pläne für eine Streckenführung direkt entlang der Straße K 111 aus. Der Grund: Die Wegeführung hinter den vorhandenen Knicks erschien den Ausschussmitgliedern zu gefährlich erschien.

Sollte sich allerdings bei dem für Dienstag anberaumten Termin mit der Untereren Naturschutzbehörde dieses als unmöglich oder zu zeitraubend herausstellen, würden sich die Gemeindevertreter auf einen Plan B verständigen. Dieser sieht eine direkte Wegeführung ohne landschaftlichen Umbau, sprich Versetzung der Knicks, vor.  

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