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Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 09:40 Uhr

Kuhstall-Konzerte : Pure Begeisterung für A-cappella und Irish Folk

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 500 Zuhörer erlebten am Wochenende zwei sehr unterschiedliche Höhepunkte der Veranstaltung.

Kleinkummerfeld | Mit den Darbietungen des A-cappella-Quartetts „Quartonal“ und der Irish Folk-Gruppe „The Stokes“ erlebten insgesamt 500 Besucher im Rahmen der Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerte am Freitag und Sonnabend zwei weitere Höhepunkte sehr unterschiedlicher Art.

Da es am Freitagabend zunächst regnete, hatten die Veranstalter das Quartonal-Konzert zwar kurzerhand in den Kuhstall verlegen müssen. Doch dies tat der Begeisterung für Mirko Ludwig (Tenor), Florian Sievers (Tenor), Christoph Behm (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass) keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil – denn da der zweite Teil des Programms dann doch auf der Bühne im lauschigen Park stattfinden konnte, hatten die 200 Zuhörer die seltene Gelegenheit, die hervorragenden Sänger gleich in zwei unterschiedlichen Atmosphären zu genießen.

Unter dem Titel „When the Birds do sing“ präsentierte das vielfach ausgezeichnete Vokalensemble neben Renaissance-Madrigalen und weiteren klassischen Kompositionen auch exzellente Pop-Arrangements sowie traditionelle, plattdeutsche Volkslieder. Besonderen Spaß hatte das Publikum dabei unter anderem an den „Vogelliedern“, die die Künstler nicht nur in vollkommener Harmonie, sondern auch mit einem stimmlich koketten Augenzwinkern vortrugen.

„Wunderschön und einfach nur perfekt“, hieß es denn nach dem geradezu frenetischen Schlussapplaus auch allenthalben aus den Reihen der Besucher.

Ebenfalls für fröhliche Stimmung und gute Laune unter den Gästen sorgten am Sonnabend unter freiem Himmel „The Stokes“ in der Besetzung mit Kevin Sheahan (Gesang, Bouzouki, Gitarre), Roland Noak (Gesang, diverse Flöten) sowie Alexander Gies, der die Concertina spielte.

Wortreich, stimmgewaltig, leidenschaftlich und mit viel Gefühl für das Herz der Menschen auf der grünen Insel spielte das Trio übermütige, rasend schnelle Jigs und Reels, melancholische Balladen von Liebe und Leiden sowie pathetische Lieder von Helden und Kämpfen.

Immer wieder zum Mitklatschen aufgefordert, freute sich das Publikum an bekannten Melodien wie „Lord of the Dance“, „Dirty old Town“ und „Whiskey in the Jar“ ebenso wie an dem lustigen Kettenlied „Rattling Bog“, bei dem Kevin Sheahan als textsicherer Sänger an Schnelligkeit immer noch einen drauflegte und dafür mit enthusiastischem Beifall belohnt wurde.

Und am Ende – wie könnte es anders sein – wurde von den drei Könnern schließlich noch das bekannte Lied „The wild Rover“ angestimmt. Bei diesem sang das 300-köpfige Publikum dann noch einmal kräftig mit, bevor es sich, vielfach schmunzelnd, ein Liedchen summend durch die laue Sommernacht auf den Heimweg machte.






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