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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 21:11 Uhr

Neuer Ausbildungsschwerpunkt : Pläne für ein neues Technikum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gestern besuchte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Dr. Ralf Stegner, die Jugendberufsagentur.

Neumünster | Erst vor acht Monaten wurde die Jugendberufsagentur (JBA) an der Brachenfelder Straße 45 als erste Einrichtung dieser Art im Land ins Leben gerufen. Gestern besuchte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Dr. Ralf Stegner, gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Kirsten Eickhoff-Weber die Einrichtung, um sich zu informieren.

Mit dabei waren auch Michaela Bagger, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Peter Baade, Projektkoodinator für die JBA, sowie die Schulleiter der drei Regionalen Bildungszentren, Jörg Leppin (Elly-Heuss-Knapp-Schule, EHKS), Olaf Hirt (Theodor-Litt-Schule, TLS) und Andreas Bitzer (Walther-Lehmkuhl-Schule, WLS).

Auch wenn es noch keine Bilanz gibt, so wird die Anlaufstelle, die die Berufsberatung für junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren mit unterschiedlicher Schulbildung bündelt, gut frequentiert. Stegner lobte die JBA und nannte Neumünster „einen idealen Standort für berufliche Bildung“.

Er sprach sich dafür aus, die Pläne für ein gemeinsames Technikum der drei Regionalen Bildungszentren schnell voranzutreiben. Für 6,3 Millionen Euro soll es an der Elly-Heuss-Knapp-Schule an der Riemenschneiderstraße entstehen. Es ist vorgesehen, es in den Doppelhaushalt 2017/18 einzustellen, hieß es. Finanzieren müssten Stadt und Land. Die EHKS würde es für den doppelten Bildungsgang Abitur plus biologisch-technische Assistenz nutzen, die TLS für Abitur und pharmazeutisch-technische Assistenz sowie Abitur und chemisch-technische Assistenz und die WLS, die eher gewerblich-technisch ausgerichtet ist, für Versuche im Schülerlabor.

Mit dem neuen Technikum sowie den neuen Ausbildungszweigen käme man den Wünschen der Labore und Krankenhäuser nach und würde erstmals diese Ausbildungsschwerpunkte im Land an staatlichen Schulen etablieren. Laut Eickhoff-Weber würden dadurch nicht nur wichtige Fachkräfte geschaffen, sondern auch Neumünsters Bedeutung im Bildungssektor gestärkt.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 08:30 Uhr

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