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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 03:02 Uhr

Wasbek : Neun Puppenspieler schlüpfen in 14 Rollen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Märchenbühne spielt in dieser Saison „Aladin und die Wunderlampe“.

Wasbek | In der Märchenbühne Wasbek laufen die Vorbereitungen zurzeit auf Hochtouren. Schließlich muss am Sonnabend, 12. November, alles sitzen. Dann nämlich starten die Puppenspieler mit ihrem orientalischen Märchen „Aladin und die Wunderlampe“ in ihre 33. Spielzeit.

Gut ein dreiviertel Jahr intensiver Arbeit liegt hinter den ehrenamtlichen Mitgliedern, die auf die Qualität ihrer Darbietungen seit jeher größten Wert legen. Angefangen von der Auswahl des Stückes, über die Bearbeitung des Märchens zur Bühnenfassung bis hin zur liebevollen Fertigung der Handpuppen und des aufwändigen Bühnenbildes achten die Aktiven auf jede Kleinigkeit. „Märchen sind ein wichtiges Kulturgut. Diesen Schatz wollen wir unverfälscht bewahren“, beschreibt die Spielleiterin Meike Dohm den Anspruch des Vereins.

Deshalb hat die Märchenbühne auch mit Klamauk nichts am Hut. „Wir setzen die Stücke nach Originalvorlagen um. Zwar wird dabei die Sprache der heutigen Ausdrucksform angepasst. Aber wir fügen nichts hinzu oder lassen etwas weg. Denn die Besucher sollen ganz in die faszinierende Welt der traditionellen Märchen eintauchen können“, erklärt sie.

Dennoch dürfen sich die Zuschauer natürlich wieder auf einige, außergewöhnliche Überraschungen freuen. Denn die hauseigene Licht- und Soundanlage lässt einiges an speziellen Effekten zu, die das Publikum bei der Erzählung aus dem Buch „1001 und eine Nacht“ zum Staunen bringen werden. Dafür allerdings müssen der Mann an Ton und Licht, Sven Jacobsen, sowie die Puppenspieler Elke Steckelies, Waltraud Rebenstorf, Jutta Ketelsen, Irmela Kehr, Astrid Schönfelder, Merle Reichel, Regina Delfs, Frank Petersen-Delfs und Udo Irschik hoch konzentriert sein.

„In der Geschichte von Aladin galt es, 14 Rollen zu besetzen. Da muss jeder Handgriff sitzen, denn die Spieler müssen mehrfach in Windeseile ihre Rollen wechseln“, berichtet Jutta Ketelsen. Dazu komme, dass das Puppenspiel großen körperlichen Einsatz erfordere. „Denn schließlich sollen die Figuren in ihren Bewegungen natürlich erscheinen. Außerdem gilt es, die Stimme stets unter Spannung zu halten. Denn nur dann wirken die Szenen authentisch, sodass sich die Zuschauer ganz auf das Bühnengeschehen konzentrieren“, erläutert die versierte Spielerin.

Wie auch in den Vorjahren rechnet die Märchenbühne bei ihren insgesamt acht Vorstellungen wieder mit ausverkauftem Haus. Deshalb sollten sich Märchenliebhaber ihre Karten zum Preis von drei Euro über das Konzertbüro Auch & Kneidl (Pavillon auf dem Großflecken, Tel. 0 43 21 / 4 40 64) frühzeitig sichern.

Am kommenden Sonnabend findet die Premiere mit geladenen Gästen statt. Die öffentlichen Vorstellungen sind dann immer sonnabends um 14 und 16 Uhr im Wasbeker Gemeindezentrum, Hauptstraße 37, und zwar an folgenden Terminen: 12. und 19. November, 3. und 17. Dezember, 14. und 28. Januar, 11. und 25. Februar.

www.maerchenbuehne.com


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