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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 21:11 Uhr

Demos am Sonnabend : Neumünster: 28 Flüchtlingsgegner treffen auf 230 Gegendemonstranten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein hohes Polizeiaufgebot sicherte die Innenstadt ab. Aber es kamen weniger Demonstranten als gedacht.

Neumünster | Von Mittag bis 15 Uhr wurde in Neumünster demonstriert - zum mittlerweile fünften Mal hatten Flüchtlingsgegner zum Protest aufgerufen. Diesmal fanden sich auf dem Ruthenberger Markt im Stadtteil Ruthenberg allerdings gerade einmal 28 Teilnehmer ein, so die Polizei. Sie hielten ihre Kundgebung mit verschiedenen Rednern ab. 

Größer war der Protest: Das Neumünsteraner  „Bündnis gegen Rechts“ versammelte sich mit etwa 80 Teilnehmern unter dem Motto: „Neumünster - ein Platz für Flüchtlinge. Kein Platz für rechte Hetze“. Diese Gruppe hatte zudem Zulauf von 150 Demonstranten der Kieler und Hamburger Antifa-Szene. Gemeinsam zogen sie in einem Aufzug durch die Innenstadt zur Veranstaltung im Stadtteil Ruthenberg. Ab 12.45 Uhr beteiligten sich alle an einem Aufzug aus der Innenstadt von Neumünster zum Veranstaltungsort im Stadtteil Ruthenberg.

Das Polizeiaufgebot war hoch. Um 15 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell beendet. Bis auf einen 25-jährigen Lübecker, der nach Veranstaltungsende „polizeiliche Maßnahmen behinderte“, kam es zu keinen Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften und Demonstrationsteilnehmern, so die Polizei weiter. Der 25-Jährige habe erheblich unter Alkoholeinfluss (2,9 Promille) gestanden und wurde vorläufig festgenommen. Er werde sich einem Strafverfahren stellen müssen.

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erstellt am 20.Mai.2016 | 08:00 Uhr

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