zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 05:18 Uhr

Einfeld : Neues Konzept für die Schulkindbetreuung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Offene Ganztagsschule, Hort und Betreute Grundschule sollen räumlich gebündelt werden.

Neumünster | Ab dem Schuljahr 2017/2018 soll die Betreuung der Einfelder Schulkinder in der alten Schule an der Dorfstraße statt finden. Der Neuorganisation stimmte der Stadtteilbeirat am Mittwochabend einstimmig zu.

Viele der etwa 45 Besucher waren extra gekommen, um sich von Gabriele Bartelheimer, Leiterin des Fachdienstes Schule, Jugend, Kultur und Sport der Stadt, das neue Konzept anzuhören. Demnach sollen die Offene Ganztagsschule, der Hort und die Betreute Grundschule räumlich gebündelt werden und ihren Platz im Erdgeschoss und in zwei Klassenräumen im ersten Stock der alten Schule finden. Die Stadt wird die Trägerschaft vergeben. „Wir sind zuversichtlich, einen Kompromiss mit dem Verein der Stadtteilbücherei zu finden“, sagte Gabriele Bartelheimer. Zurzeit ist die Bücherei in dem Gebäude und hat ebenfalls Anspruch auf mehr Raum angemeldet (der Courier berichtete).

100 Kinder der betreuten Grundschule – statt wie bisher etwa 80 – sollen einen Platz finden, um je nach Bedarf an bis zu fünf Tagen in der Wochen von 11.30 Uhr bis 16 Uhr von Erziehern und Sozialpädagogischen Assistenten betreut zu werden. Eine Frühbetreuung ab 6.30 Uhr soll kostenpflichtig buchbar sein.

Sieben Ferienwochen wird die Einrichtung abfedern, davon drei Wochen in den Sommerferien. Etwa 65 Euro pro Kind werden monatlich anfallen, wobei eine Sozialstaffel Ermäßigungen vorgibt. Gunhild Cordts, Leiterin der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld, äußerte ihre Zustimmung zur Neugestaltung: „Es ist toll, wenn die Betreuungssysteme in einer Hand sind.“

Stadtplaner Bernd Heilmann gab den Einfeldern auf der Sitzung zudem einen Überblick über die geplante aber noch nicht beschlossene Neukategorisierung ihrer Straßen. „Viele Anliegerstraßen werden zu Haupterschließungsstraßen“, gab er bekannt. Damit senke sich der Anteil der Beteiligungskosten von 85 Prozent auf 55 Prozent. Der Stadtteilbeirat gab Heilmann als Bitte mit, die Einfelder Straße zwischen Schanze und Dorfstraße als Hauptverkehrsstraße einzuordnen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen