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Holsteinischer Courier

01. Oktober 2016 | 08:58 Uhr

Lebenshilfewerk : Neuer Chef und neues Logo

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bernd Sandfort ist neuer Geschäftsführer an der Rügenstraße und kommt von den Kappelner Werkstätten.

Neumünster | Das Lebenshilfewerk als Einrichtung für Behinderte gibt es seit Langem in der Stadt. Mit 270 Angestellten und etwa 300 Behinderten, in der Summe also 570 Mitarbeitern, ist es sogar eines der größten Unternehmen. „Aber man weiß gar nicht so viel von uns. Das soll sich ändern“, sagt der neue Geschäftsführer Bernd Sandfort, der große Pläne hat.

Der 47-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren und wohnt mit seiner Familie in Dammholm/Mittelangeln. „Ich bin Pendler, werde mir aber noch eine Wohnung in Neumünster zulegen“, sagte Sandfort, der zuvor zwölf Jahre lang als Bereichsleiter bei den Kappelner Werkstätten tätig war und als gelernter Tischler mit anschließendem Studium der Holztechnik eigentlich aus der Möbelbranche kommt.

„Mir ist von Anfang an aufgefallen, dass wir tolle Arbeitsangebote haben, die aber oftmals gar keinen Namen haben“, sagte Sandfort und kündigte mehr Transparenz an. „Wir wollen künftig offener sichtbar sein, suchen den Kontakt zum Bürger. Und dafür müssen wir ein neues zeitgemäßes Gewand anlegen“, sagte Sandfort und präsentierte mit Produktionsleiter Marco Schöllknecht das neue Logo. Genau genommen sind es sogar acht, denn alle einzelnen Einrichtungen bekommen ein neues Erkennungsbild.

Das Mutter-Logo ziert eine Hand, die man auch als Schwan oder Taube sehen kann. Die gewisse Nähe zum Logo Neumünsters habe Charme, sei aber Zufall, so Sandfort. Das Logo zeige, wofür die Lebenshilfe stehe: „Wir sind offen für die Menschen, reichen schützend und fördernd die Hand.“ Wie das Logo der Lebenshilfe sind auch alle eigenen Logos der Einrichtungen zweisilbig und zweifarbig gestaltet.

Der ambulante Familien entlastende Dienst nannte sich früher in Kurzform FED, heißt jetzt Federleicht und trägt das Entensymbol. Bei der Krippe Kleine Raupe am Stichweg der Wittorfer Straße brauchte es keinen neuen Namen, die Integrative Kita an der Roonstraße hieß bereits Lütte Lüüd, auch am Namen Café Olé am Fürsthof wurde nicht gerüttelt. Die Pädagogische Frühförderung heißt nun Startsprung, die Werkstatt für psychisch Erkrankte an der Oderstraße Aufwind, die Gärtnerei am Baumschulenweg wurde Pfauenhof getauft. Ein Pfau aus der Nachbarschaft ist regelmäßiger Gast. „Wir wollen hier kundenfreundlicher werden, die Öffnungszeiten ausweiten“, sagte Sandfort und kündigte auch die Eröffnung einer Medienwerkstatt an.

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erstellt am 16.Sep.2016 | 15:00 Uhr

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