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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 13:39 Uhr

Fusionen : Neue Feuerwehr geht im Januar an den Start

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Brachenfeld und Stadtmitte werden FF Neumünster-Mitte / Torsten Petermann wurde zum neuen Wehrführer gewählt

Neumünster | Die Reform der Feuerwehr nimmt  konkrete Formen an. Als erste Wehren  fusionieren  Brachenfeld und Stadtmitte zum Jahreswechsel zur neuen Wehr Neumünster-Mitte. Auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung wurde jetzt Torsten Petermann, bisher Chef der Wehr Stadtmitte, zum neuen Wehrführer gewählt. Sein Stellvertreter wird Jens Stölten, der bisher die Wehr Brachenfeld leitete. Die Ratsversammlung muss beide noch bestätigen.

Auf der Sitzung im Gefahrenabwehrzentrum wurden  26 Posten in geheimer Wahl neu verteilt, darunter zwölf im Vorstand. „Für alle gab es bayerische Ergebnisse“, sagte schmunzelnd der Wahlleiter, Stadtbrandmeister Dr. Klaus-Peter Jürgens.  Nur vereinzelt habe es Gegenstimmen gegeben. Petermann und Stölten waren die einzigen Kandidaten für ihre Ämter. Die Wehr  Mitte wird 81 aktive Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge haben. Bereits seit geraumer Zeit rücken beide Wehren gemeinsam aus.

Das Wehrhaus in Brachenfeld an der Hauptstraße bleibt vorerst bestehen, bis am Standort im Gefahrenabwehrzentrum  Platz für die neuen Feuerwehrleute geschaffen ist. „Wir müssen baulich einiges verändern, auch weil die bisherige Wehr Stadtmitte schon viele Neuzugänge hatte“, sagt Torsten Petermann. Sind die Arbeiten abgeschlossen und die Brachenfelder integriert, soll die in Planung befindliche Kinderfeuerwehr für Neumünster in das alte Wehrhaus an der Hauptstraße ziehen.

Die Wittorfer und Gadelander haben am Wochenende schon gemeinsam geübt, und auch in Tungendorf geht die Fusion der beiden Wehren voran. Hier soll nach Auskunft des Stadtbrandmeisters das ältere und marodere Wehrhaus von Tungendorf-Stadt Am Kamp aufgegeben werden. Entsprechend werde der Standort von Tungendorf-Dorf am Tasdorfer Weg ausgebaut, sagt Klaus-Peter Jürgens. Dort soll auch die   in Gründung befindliche Jugendfeuerwehr Tungendorf kurzfristig ihre Unterkunft erhalten, voraussichtlich zunächst in einem Container. „Wir sind auf einem guten Weg, dass da kurzfristig was passiert“, sagt Jürgens.

Durch die Fusionen müssen auch die Ausrücke-Bezirke in der Stadt neu geschnitten werden. Tungendorf soll künftig einen Teil von Brachenfeld am Wasserturm übernehmen, die Gadelander einen Teil von Ruthenberg. Im Gegenzug könnte die neue Wehr Mitte bei Einsätzen in der Gartenstadt ausrücken, was bisher von Tungendorf mit abgedeckt wurde.

Die Änderungen sind auch Thema im Brandschutzausschuss am Dienstag, 15. November, ab 17 Uhr im Lehrsaal der Feuerwache an der Färberstraße. Dann geht es zudem um die Haushaltsplanungen, Brandschutz in Schulen und um die Entwicklungen im Rettungsdienst.

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erstellt am 08.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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