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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 01:37 Uhr

Neue Bodenproben: TEV-Gegner sehen sich bestätigt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im September, und damit elf Jahre nach einer ersten Bodenprobenentnahme, hatten die im Verein „Umweltfreundliches Neumünster“ organisierten Kritiker der TEV erneut Proben ziehen lassen. Die Laborergebnisse liegen jetzt vor und sind nach Ansicht des Vereinsvorsitzenden Gerhart Walter erschreckend.

Gemessen wurde an den gleichen Stellen wie 2005, das heißt vor Inbetriebnahme der TEV. Der Gutachter habe zwar bei Cadmium, Schwermetallen, Arsen und Dioxinen/Furanen keine wesentliche Steigerung festgestellt. Doch bei polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) sei das anders. Diese Schadstoffen entstünden vor allem bei der Verbrennung on kunststoffhaltigen Abfällen im Hausmüll.

„Im Heidackerskamp, Brüningsweg und an der Wilhelm-Dorn-Straße haben wir eine Verdoppelung, ja Verdreifachung der PAK-Werte. Diese Straßen liegen in der Hauptwindrichtung“, so Walter. An anderen Stellen, etwa an der Roonstraße, habe es dagegen eine Verringerung gegeben.

„Das ist doch ein Zeichen dafür, dass das von oben aus dem Schornstein der TEV kommen muss“, sagte Walter und forderte, umgehend Maßnahmen einzuleiten, um die Gesundheit der Bürger nicht zu gefährden. Walter: „Wir bleiben bei unserer zentralen Aussage: Eine Müllverbrennungsanlage gehört nicht in die Innenstadt.“

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erstellt am 16.Nov.2016 | 16:50 Uhr

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