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Holsteinischer Courier

06. Dezember 2016 | 16:55 Uhr

Einfeld : Neubau in Einfeld auf der Zielgeraden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der erste Trakt der Grundschule ist nahezu fertig. 3,2 Millionen Euro wurden verbaut. Abriss der nächsten Pavillons beginnt im November

Neumünster | Im neuen Grundschultrakt der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld legen die Maler, Boden- und Fliesenleger zurzeit letzte Hand an. Der zweigeschossige Neubau mit seinen zwölf Klassenzimmern, sechs Gruppenräumen, Sanitäranlagen und Nebenräumen für Technik, Aufzug, Lehrer und Eltern ist nahezu bezugsfertig.

„Alle sind auf der Zielgeraden. Am 1. November ist Fertigstellung, am 2. werden die Möbel geliefert, am 3. November ziehen die ersten beiden Jahrgänge ein, danach die Klassen 3 und 4“, sagte Berthold Heitker von der Hochbauabteilung der Stadt gestern.

Die jeweils 63 Quadratmeter großen Klassenräume sind so angeordnet, dass zwischen zweien immer ein Gruppenraum liegt. Jedes Klassenzimmer ist mit einer Garderobe und einem Einbauschrank mit 30 Schubkästen für Turnbeutel oder ähnliches ausgestattet. Es gibt noch die klassische Kreidetafeln, aber jeder Raum ist auch für die „Active Board“ genannten digitalen Tafeln gerüstet oder bekommt schon eine.

Das ganze Schulzentrum ist an das schnelle Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen. Auch die Gebäudetechnik ist auf dem neuesten Stand. So werden etwa durch Fühler der CO2-Gehalt gemessen und bei „dicker Luft“ automatisch die Fenster geöffnet und die Heizungen herunter geregelt, berichtete Heitker. Dreifach-Wärmeschutz-Verglasung und LED-Leuchten sind schon Standard. Wie bei anderen Schulneubauten in der Stadt verschatten außen herunterfahrende Behänge bei Bedarf die Fenster.

Waschbecken in den Klassenräumen gibt es heute aus hygienischen Gründen nicht mehr. Lange Leitungen, in denen das Wasser steht, bedeuten immer auch die Gefahr von Legionellen. Auch die Fußböden aus Stäbchenparkett könnten Schaden nehmen. Die Wasserzapfstellen, etwa zum Befeuchten der Schwämme, sind daher im Flur angebracht. Eine Besonderheit sind die zwei für jede Etage eingebauten Lese- oder Arbeits-Kojen, in die sich die Kinder zum Lesen zurückziehen können.

13 Monate dauerten die Arbeiten, die auch die neue Energiezentrale und einen Durchgang zur Mensa umfassen. Baustart war im vergangenen Jahr nach den Sommerferien. Mitte Oktober 2015 wurde mit dem Rohbau begonnen. „Von den 9,14 Millionen Euro Gesamtkosten sind jetzt mit 3,2 Millionen Euro gut ein Drittel verbaut“, sagte Heitker.

Gleichzeitig mit dem Umzug der Grundschüler soll auch die Betreute Grundschule in die neu hergerichteten Räume in der Alten Schule umziehen. Schon in der kommenden Woche wollen die Diakonie und der Trägerverein ihre Sachen im Obergeschoss einräumen. Dann sind die alten Pavillons komplett geräumt, und am 7. November kann dort der Abriss für den Neubau der Gemeinschaftsschule beginnen. „Bis Ende des Jahres soll das fertig sein. Wenn das Wetter mitspielt, geht es auch hier gleich weiter mit dem Rohbau“, sagte Berthold Heitker.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 10:30 Uhr

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