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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 03:05 Uhr

Boostedt : Musik aus der Zeit des Tanztees

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gruppe „Erdbeershake“ ließ in Boostedt die Schlagerszene der 50er-Jahre wieder aufleben. Schnell bildete sich ein Publikums-Chor.

Boostedt | „Ich will keine Schokolade“, „Motorbiene“, „Marina“ und mehr: Eine musikalische Reise in die deutsche Schlagerszene der 50er-Jahre bescherte die Gruppe „Erdbeershake“ dem Boostedter Kultur- und Förderverein Hof Lübbe und seinen Gästen am Sonntagabend. Im ausverkauften Haus vor mehr als 140 Besuchern lieferten die charmanten „Pettycoat-Schwestern“ Stefanie Hardt und Katharina Müller ihrem Publikum mit der Musik aus der Zeit der Milchbars und Tanztees alles, was damals Rang und Namen hatte.

Unter anderem Hits von Conny Froboess, Bill Ramsey, Peter Kraus und Will Brandes sowie unvergessene Nummern von Trude Herr und Cliff Richard ließen die beiden zur Freude des Publikums wieder aufleben. Aber auch das bekannte „Schuld war nur der Bossanova“ und „Sugar Baby“ fehlten nicht im Repertoire der fröhlichen Hannoveraner.

Von Beginn an zogen die Sängerinnen gemeinsam mit ihren Musikern Michael Pittelkow (Bass), Holger Thye (Keyboard), Harald Meyer (Gesang, Gitarre) und Harald Wolpert (Schlagzeug) alle Register. Und so war es kein Wunder, dass sich bereits nach wenigen Titeln ein gut gelaunter, textsicherer Publikums-Chor bildete.

„Wir sind damals ordentlich um die Häuser gezogen. Überall gab es Tanzveranstaltungen, bei denen diese Titel rauf und runter liefen. Es macht großen Spaß, die Lieder einmal wieder zu hören. Da kommen gleich jede Menge Erinnerungen hoch“, schwärmte Isolde Reichmann aus Bad Segeberg bereits in der Pause. Ebenfalls in wilde Jugendzeiten zurückversetzt fühlte sich auch Hartmut Krohn aus Wahlstedt. „Die Musiker haben wirklich Klasse. Es klingt wie damals, als wir noch mit Schlips und Anzug zum Tanzen gefahren sind“, schwärmte der 66-jährige Bill-Ramsey-Fan.

Zum Abschluss des Abends gab das swingende Sextett dann auch noch den unvergessenen Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zum Besten. Kein Wunder also, dass die Boostedter „Musikbox“ für viele ruhig noch etwas länger hätte spielen können.

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