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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 01:33 Uhr

Ausstellung : Mit der Kamera durch das Museum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fotografien von sieben Schülern aus Neumünster werden bei einer Ausstellung im Museum Tuch + Technik gezeigt

Neumünster | Bei der Ausstellung „Junge Fotografen in europäischen Museen“ sind einige Fotografien von Schülern der Alexander-von-Humboldt-Schule und der Klaus-Groth-Schule zu sehen. Die Sonderausstellung im Museum Tuch + Technik ist an einen internationalen Wettbewerb gekoppelt, der jedes Jahr für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre vom Stadtmuseum Koszalin (Köslin), Neumünsters polnischer Partnerstadt, und dem Museum Tuch + Technik ausgerichtet wird. „Die besten der 1039 Arbeiten aus Russland, der Ukraine, Tschechien, Litauen, Polen, der Slowakei und Deutschland hat eine polnische Jury ausgewählt“, erklärte Anna Michalik vom Museum Koszalin. Die 70 ausgesuchten Fotos sind bis zum 15. Januar im Glasgang zum Museum kostenlos zu sehen.

Die Direktorin des Museums Tuch + Technik, Astrid Frevert, begrüßte die Ausstellung: „Durch dieses Projekt können wir junge Menschen erreichen. Das ist unsere Chance.“ Karin Ruhmöller, stellvertretende Museumsleiterin, erklärte die Aufgabe genau: „Das Thema ist, seit der Wettbewerb vor 16 Jahren entstand, gleich geblieben. Museum ist natürlich das Stichwort, aber es ist schon mehr, als in eine Ausstellung zu gehen und nur ein Foto zu machen. Man ist sehr frei in dem Motto“, sagte sie. Insgesamt sieben Schüler aus Neumünster haben es mit ihren Fotos in die Ausstellung geschafft: Jasper Jödicke, Lara Dreyer, Vivian Ahuis, Pia Küstner, Lauritz Rehfeld, Mika Marie Ratjen und Kira Möbius.

Der Schüler Lauritz Rehfeld (18) von der Alexander-von-Humboldt-Schule ist stolz auf seine Leistung. „Den Ansporn gab es durch die Schule, aber Fotografieren ist auch ein Hobby von mir. Ich sehe den Wettbewerb als Chance“, sagte er. Ähnlich sah das auch die Schülerin Mika Marie Ratjen (18): „Ich habe einen Webstuhl mit blauen Fäden und Eisenstangen von unten aus einer ungewöhnlichen Perspektive fotografiert. Mich interessiert Fotografie sehr und ich überlege, es später beruflich zu machen.“ Lehrerin Ute von Bülow war stellvertretend für die vier Schüler der Klaus-Groth-Schule anwesend, die in diesem Jahr Abitur gemacht haben und nun eine Zeit im Ausland verbringen oder bereits studieren. „Schade, dass sie nicht hier sein können und ihre Fotografien selbst in der Ausstellung bewundern können“, bedauerte sie.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können sich für die nächste Runde des Wettbewerbs bewerben, alle Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es auf der Internetseite des Museums Koszalin.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 17:00 Uhr

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