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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 13:03 Uhr

Mein Lieblingsort: Der historische Ochsenweg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In einer kleinen Courier-Serie stellen die Stadtteilvorsteher in lockerer Folge ihren Lieblingsort im Stadtteil vor. Heute: Sabine Krebs (CDU) in Wittorf. Ihr Lieblingsort ist der historische Ochsenweg, der im Mittelalter von Wedel bis nach Jütland führte.

„Ein Teil davon kommt dem historischen Vorbild schon recht nahe. Der Redder ist ein schönes Stück Natur direkt am Outlet-Center“, sagt Sabine Krebs. Der Stadtteilbeirat hatte sich dafür eingesetzt, dass der Ochsenweg hier nur noch von Anliegern und Radlern befahren werden darf. Krebs: „Zuvor war immer alles zugeparkt.“

Bis zum Bau der Südumgehung querte der Ochsenweg einfach die Altonaer Straße/B  4. „Dann gab es die Diskussion, ob man die Altonaer Straße oder die Südumgehung hochlegen solle. Die Wahl fiel auf die Südumgehung – auch damit der Ochsenweg nicht durchtrennt wird“, sagt sie.

Gefordert worden war die Südumgehung vor allem von den Gadelandern. „Mein Großvater Karl Kröger war vor der Eingemeindung Bürgermeister in Gadeland und setzte sich vehement für die Umgehung ein, obwohl er persönlich betroffen war, Land abgeben musste und den Lärm der neuen Straße ertragen musste. Er hat dem Gemeinwohl den Vorrang gegeben“, sagt Sabine Krebs.

Inzwischen wohnen ihre Eltern Dörte und Günther Krebs auf dem nicht mehr bewirtschafteten Hof. „Ich bin hier am Ochsenweg groß geworden und leben jetzt im Haus meiner Großeltern, dem früheren Altenteiler-Haus“, sagt Sabine Krebs. Trotz der Bauten im Industriegebiet und der Südumgehung sei viel Natur erhalten geblieben. „Es gibt hier Wander- und Radwanderwege, die selbst viele Wittorfer nicht kennen“, sagt Sabine Krebs.

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erstellt am 24.Aug.2016 | 13:39 Uhr

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