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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 14:59 Uhr

Mehr Platz für Eltern und Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fachdienst Frühkindliche Bildung arbeitet ab sofort unter einem Dach am Großflecken 72 / Verwaltung betreut mehr als 2800 Kita-Kinder

Die Kita-Eltern, die wegen der Betreuung ihrer Kinder „aufs Amt“ müssen, haben ab sofort eine neue Anlaufadresse: Der Fachdienst Frühkindliche Bildung ist von der Plöner Straße 2 an den Großflecken 72 umgezogen. Die neuen Räume im Gebäude über der Sparkasse (schräg gegenüber vom Rathaus) wurden gestern offiziell eingeweiht.

Mit dem Umzug in den knapp 400 Quadratmeter großen Bürokomplex beendet die Stadt eine jahrelange Raumnot am alten Standort. Wegen der wachsenden Aufgaben und der damit steigenden Mitarbeiterzahl platzte der Fachdienst an der Plöner Straße seit langem aus allen Nähten.

Von dem Umzug profitieren nicht nur die Mitarbeiter: Statt dunkler Flure gibt es am neuen Standort einen großzügigen, freundlich gestalteten Wartebereich mit einer kleinen Spielzone, um Eltern mit kleinen Kindern die Wartezeiten zu verkürzen.

Mit dem Umzug ist die Verwaltung darüber hinaus wieder mit ihrer Fachabteilung Kindertagespflege vereint, die bereits seit längerem in dem Gebäude residiert, nur ein Stockwerk höher. Auch das komme den Eltern zugute, die oft beide Stationen anliefen, unterstreicht Fachdienstleiter Jörg Asmussen. Die Mitarbeiter profitieren von zusätzlichen Büroräumen und können nun auf den Konferenzraum in der Kindertagespflege zugreifen. Für die Ratsversammlung und den Jugendhilfeausschuss überbrachte Ratsfrau Babett Schwede-Oldehus (CDU) die besten Wünsche zum Start am neuen Standort. Sie unterstrich in ihrem Grußwort die wachsende Bedeutung des Fachdienstes. Mit dem Krippenausbau seit 2008, dem Aus- und Aufbau der frühkindlichen Sprachförderung, dem Aufbau der Familienzentren und der Steuerung der Kitaplatzversorgung in den Stadtteilen generell falle dem Fachdienst eine wichtige Rolle in der sozialen Vorsorge zu, zählte die Ratsfrau beispielhaft auf.

Der Fachdienst Frühkindliche Bildung ist erst vor dreieinhalb Jahren als eigenständige Verwaltungseinheit aus dem damaligen Fachdienst Kinder und Jugend hervorgegangen. Zu seinen Kernaufgaben gehört die Versorgung der Stadt mit Kita- und Kindertagespflegeplätzen. Waren bei der Stadt mit dieser Aufgabe 2008 noch sieben Verwaltungsmitarbeiter betraut, halten im Fachdienst Frühkindliche Bildung heute insgesamt 23 Kräfte den Kontakt zu Eltern, Kitas, freien Trägern und anderen Behörden.

Laut Fachdienstleiter Jörg Asmussen werden derzeit in 36 Kita-Einrichtungen – davon neun unter städtischer Regie – rund 2800 Kinder vom Kleinkind bis zum Vorschulalter betreut.

Rund die Hälfte der Eltern zahlt nach der Sozialstaffel der Stadt nur eine ermäßigte Kitagebühr. Um ihren Bedarf für die Beihilfe nachzuweisen, suchen viele Eltern direkt die Behörde in der Stadt auf.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 14:18 Uhr

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