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RTL-Tanzshow : „Let’s Dance“: Angelina tanzt sich warm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Angelina Kirsch und Massimo Sinato trainieren in der Tanzschule Prasse

Neumünster | Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit trainieren und schwitzen zwei Prominente fast täglich an der Rendsburger Straße: Angelina Kirsch, als Model mit Kurven bekannt und Kandidatin bei der RTL-Show „Let’s Dance“, und ihr Tanzpartner Massimo Sinato bereiten sich in der Tanzschule Prasse auf ihren ersten großen Auftritt am Freitag, 17. März, vor. Für Angelina ist es die Rückkehr an eine vertraute Stätte – als Teenager lernte sie hier Wiener Walzer, Cha-Cha-Cha und Rumba. „Das ist, wie nach Hause zu kommen. Ich kann mich noch total gut erinnern, hier habe ich meine erste große Liebe getroffen. Und Frau Prasse kümmert sich ganz lieb um uns“, sagte die 28-Jährige gestern bei einem Pressetermin.

Tanzschul-Chefin Birgit Prasse (68) zückte gestern begeistert und gerührt ihr Handy, um den Rummel festzuhalten. „Es hat mich besonders gefreut, dass sich Angelina gewünscht hat, in ihrer alten Tanzschule zu trainieren. Schön, dass sie so heimatverbunden ist.“ Sie erinnere sich sehr gut an Angelina und ihre Zwillingsschwester Madlin: „Beide Mädchen waren schon damals hochmusikalisch, tanzten gerne und hatten zu jedem Abschlussball die schönsten Kleider an.“ Birgit Prasse ist ein Fan von Angelina: „Sie ist einer meiner Augensterne.“ Ihre Fernsehauftritte laufen in der Tanzschule oft auf einem großen Monitor – und alle fiebern mit „ihrer“ Kandidatin mit.

Als inzwischen international bekanntes Kurven-Model, das auf Laufstegen in Mailand, Madrid, Berlin, in den USA und Südafrika unterwegs ist, ist Angelina Kirsch Medienrummel gewöhnt – und so beantwortete sie gestern routiniert Fragen und warf sich mit Massimo vor einem Dutzend Fotografen gekonnt in Pose. Massimo sei ihr Wunsch-Tanzpartner, das habe sie bereits beim Kennenlern-Tanzen bei „Let’s Dance“ am 24. Februar gemerkt: „Wie er mich angefasst hat, wie er Energie aufgebracht hat, ich habe sofort gemerkt, er hat Temperament und die richtige Grundspannung.“ Auch die Optik stimme: „Er sieht gut aus, das passt ja auch zu mir.“

Alle Kandidaten dürfen bis zur Show 50 Stunden lang trainieren. „Wir trainieren sehr oft, täglich mehrere Stunden, es macht viel Spaß, Massimo weiß, wie er mich motivieren kann. Wir sind beide temperamentvolle Charaktere“, sagt sie fröhlich. Das Training sei anstrengend, nach einem langen Trainingstag gehe ihr auch schon mal die Puste aus. „Im Kopf möchte ich weitermachen, aber mein Körper signalisiert mir, dass eine Pause sein muss.“

Ihre Kurven sind ihr Kapital – hat sie durch das harte Training Pfunde verloren? „Ich habe keinen Zentimeter abgenommen, ich habe gerade heute Morgen nochmal nachgemessen, die Maße 105-76-113 stimmen. Es ist alles da, wo es sein soll“, stellte sie gestern fest. Durch das Training habe sie viel mehr Hunger, aber statt Currywurst und Pommes achte sie darauf, gutes Essen zu sich zu nehmen – viel Vollkorn, Eiweiß und Magnesium gegen den Muskelkater. „Schokolade darf nach wie vor nicht fehlen, für’s Gemüt.“ Sie sehe es als eine Aufgabe an, molligen Frauen Mut zu machen: „Es gibt wichtigere Dinge als Konfektionsgrößen. Wir sind alle schön, ich hoffe, dass ich das durch ‚Let’s Dance‘ noch weiter streuen kann.“ Ihre Figur sieht sie als Vorteil – wo andere sich verbiegen müssten, habe sie eben schon Kurven. „Wir wollen die Jury überzeugen, dass die Kurven in Bewegung sehr schön aussehen“, sagt sie selbstbewusst.

Und wie ist es, im Rampenlicht des Fernsehens zu stehen? „Ich fühle mich sehr wohl, es ist toll, im Fernsehen zu sein, das ist jetzt schon überwältigend“, strahlt sie. Sie würde sich freuen, wenn das so weitergehe – zuletzt war sie im Fernsehen als Jurorin bei der RTL-II-Show „Curvy Supermodel“ zu sehen. Die Mittänzer bei „Let’s Dance“ sieht sie weniger als Konkurrenten: „Wir sind ein Team, eine Familie.“ Susi Kentikian habe sie mit Blasenpflaster versorgt: „Wir helfen uns, motivieren uns gegenseitig.“ Ist sie nervös? „Noch bin ich ganz cool, und dafür tanzen, tanzen, tanzen wir, damit sich die Choreografie möglichst gut einbrennt.“ Sie strahlt: Wenn das Lampenfieber kommt, setze ich auf Massimo.“

Der ist überzeugt von seiner Tanzpartnerin Angelina: „Es macht wahnsinnig viel Spaß mit ihr, wir lachen sehr viel. Sie hat das Herz am rechten Fleck, hat sehr viel Spaß beim Training, aber auch Ehrgeiz und Talent.“

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erstellt am 10.Mär.2017 | 08:30 Uhr

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