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Messe Nordpferd : Kutschen und Reiter zogen durch die Pferdestadt

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Akteure wollten auf die Messe Nordpferd aufmerksam machen und gleichzeitig für mehr Reitwege werben.

Neumünster | Autofahrer und Passanten staunten am Sonnabend nicht schlecht, selbst in der Pferdestadt Neumünster: Zwölf Kutschengespanne und rund 60 Reiter zogen mitten durch die Stadt – von den Holstenhallen bis zum Rathaus. Sie wollten damit auf die Messe Nordpferd (21. bis 23. April, Holstenhallen) aufmerksam machen und gleichzeitig für mehr Reitwege werben.

Begleitet wurden sie von der Polizei und Mitarbeitern des Technischen Betriebszentrums. Letztere sorgten dafür, dass die Hinterlassenschaften der Pferde augenblicklich wieder von den Straßen verschwanden. Am Rathaus wurden die Teilnehmer von Dieter Medow begrüßt, dem Vorsitzenden des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein. Er erklärte, dass mit diesem Ritt das Augenmerk wieder mehr auf das Pferd und den Reitsport gelenkt werden solle. Das ist ein Stück weit gelungen, denn viele Passanten in der Innenstadt blieben stehen und schauten ganz genau hin.

Der erfahrene Ausbilder im Fahrsport, Karl-Friedrich von Holleuffer, begleitete den so genannten Sympathie-Ritt zum wiederholten Mal. Er behielt den Überblick und gab Kommandos, damit brenzlige Situationen gar nicht erst entstehen konnten. Die verkehrssicheren Pferde und Ponys kehrten ohne Zwischenfälle durch den Verkehrstrubel zurück zu den Holstenhallen, wo jeder Teilnehmer eine Stallplakette der Nordpferd und des Pferdesportverbandes erhielt. Einige Teilnehmer waren sogar kostümiert.

Der Ritt wurde durch die Messe Nordpferd ins Leben gerufen und bis 2015 auch durch deren Experten organisiert. Reiter und Fahrer setzen sich dafür ein, dass mehr Wege für das Fahren und Reiten in der Natur freigegeben werden und neue Routen geschaffen werden. „In diesem Jahr möchten wir auch darauf hinweisen, dass die vielerorts geplante Pferdesteuer für den Breitensport wirklich schlecht wäre. Gerade für Kinder und Jugendliche sind der Reitsport und der Umgang mit dem Pferd sehr wichtig“, erklärte Dieter Medow. Durch eine Steuer würde der Sport belastet und das schöne Hobby für viele Menschen schwer finanzierbar.

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erstellt am 18.Apr.2017 | 12:00 Uhr

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