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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 19:42 Uhr

„Markt der Möglichkeiten“ : Kunterbunte Angebote für die Jugend

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Fachschule Sozialpädagogik der Elly-Heuss-Knapp-Schule zeigte auf ihrem „Markt der Möglichkeiten“ kreative Angebote.

Neumünster | Die Fachschule Sozialpädagogik der Elly-Heuss-Knapp-Schule veranstaltete wieder ihren „Markt der Möglichkeiten“. Im Erdgeschoss und im Foyer präsentierten rund 100 angehenden Erzieher und Heilerziehungspfleger die Ergebnisse ihrer Projektarbeit.

In Gruppen zwischen fünf bis sieben Schülern haben die angehenden Pädagogen seit Februar je ein Projekt entwickelt, das sie in den vergangenen drei Wochen mit Kindern und Jugendlichen aus Neumünster erarbeitet haben.

Für die drei Wochen wurden die Schüler vom Unterricht frei gestellt. „Das Ziel des Projekts ist die eigenständige Arbeit und Selbstorganisation im Team“, erklärte die Lehrerin Katja Boysen, die zusammen mit Maja Waage das Projekt koordiniert hat. „Die Schüler waren wie unter realen Bedingungen in einer Situation, in der sie vom Kontakteknüpfen bis zur Einwerbung von Geldern alles selbst in die Hand nehmen mussten“, sagte sie weiter.

Sichtlich stolz präsentierte eine Gruppe ihr Projekt „Pädagogische Erlebniswoche für Flüchtlinge“, bei dem die sieben Schüler geflüchtete Jungs zwischen 11 und 18 Jahren zum Beispiel zu einer Stadtrallye motiviert haben. „Wir wollten sie an das Alltagsleben heranführen und ihnen Ängste nehmen“, erklärte Marcus Zabel eine der fünf Aktionen, die sie im Einverständnis mit der Betreuungseinrichtung Iuvo organisiert hatten. „Die Gruppenarbeit war eine echte Herausforderung. Und ich hatte auch Bedenken, ob mich die Jungs als Frau ernst nehmen. Aber es hat wunderbar geklappt, die Jugendlichen waren sehr herzlich und haben uns in die Arme genommen“, schilderte Anisa Peza.

Das Else-Grotefend-Haus am Osterhofpark ist ein Jugendtreff und wurde von einer anderen Gruppe zum Austragungsort eines „Farbfestivals“. Dort durften die Kinder zwischen 8 und 18 Jahren sich frei mit Farbe austoben und lernen, dass Kunst nicht brav sein muss. Ella Dethlefs und ihre sechs Mitstreiter haben zum Beispiel 50 Eier ausgepustet und mit einer Spritze mit Farbe befüllt. Die durften die Kinder an eine riesige Leinwand klatschen. „Die Kinder bekamen nicht genug, wir haben ihnen zum Schluss Schwämme gegeben“, beschrieb Phillip Sperber den Riesenspaß.

Die Heilerziehungspfleger gestalteten zusammen mit behinderten Frauen einen Wellnesstag, um ihnen Teilhabe im Alltag zu ermöglichen.

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erstellt am 01.Mai.2016 | 12:00 Uhr

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