zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 18:49 Uhr

Michael Hirte : Konzert mit kleinen Wermutstropfen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Michael Hirte spielte schön, allerdings waren nur 60 Besucher im Theater in der Stadthalle und die Technik versagte teilweise.

Neumünster | Nach seinem Spontan-Konzert am Dienstag auf dem Großflecken (der Courier berichtete) stand Deutschlands bekanntester Mundharmonikaspieler, Michael Hirte, am Mittwochabend nun offiziell im Theater der Stadthalle auf der Bühne. Vor allerdings nur rund 60 Besuchern spielte der 51-Jährige, der im Jahr 2008 die RTL-Castingsendung „Das Supertalent“ gewann, bekannte Melodien und plauderte mit Humor und Charme aus seinem bewegten Leben.

„Früher hab ich Jenny den Hof gemacht, heute mache ich die Treppe“, gab er zum Beispiel schmunzelnd über seine Ehefrau zum Besten.

Musikalisch präsentierte sich Hirte unter anderem mit Titeln wie „Biscaya“ von James Last, „Über den Wolken“ von Reinhard May, einem Medley deutscher Volkslieder und der Filmmusik aus dem Westernklassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Ennio Morricone zur Freude des Publikums äußerst vielseitig. Doch besonders ans Herz ging den Zuhörern natürlich Hirtes Version des „Ave Maria“, mit der er damals auch die Talentshow gewann.

Darüber hinaus stellte der gebürtige Brandenburger auch eigene Kompositionen vor. Mit der Sängerin und Gitarristin Simone Oberstein an seiner Seite erklangen schließlich die ergreifenden Lieder „Danny Boy“ und „Time to say goodbye“.

„Es ist sehr schön. Er spielt so gut und ist so bescheiden geblieben. Und eine Mundharmonika hört man ja heute, im Gegensatz zu früher, auch nicht mehr oft“, erklärte Gudrun Welsch Koepke (76) aus Faldera, die mit ihrem Mann Herbert Koepke (84) das Konzert besuchte, in der Pause ganz gerührt. Ebenso erging es wohl den meisten Besuchern. Denn Michael Hirte wurde am Ende mit begeistertem Applaus verabschiedet.

Als kleiner Wermutstropfen dieses insgesamt gelungenen Abends erwies sich bedauerlicherweise allerdings die technische Begleitung. Der Mann am Mischpult hatte das Halb-Playback leider nicht immer so ganz richtig im Griff. Und so ließ der Klang im Saal doch manches Mal leider sehr zu wünschen übrig.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen