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Holsteinischer Courier

25. Mai 2016 | 13:02 Uhr

Mehr Gäste : Kiek In erreicht ein Rekordergebnis

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehr als 47 000 Übernachtungen in 2015. Die Zimmer sollen nach und nach modernisiert werden. Walter-Erben-Fotos werden dauerhaft ausgestellt.

Neumünster | Das Kiek In meldet ein Rekordergebnis: 47  671 Übernachtungen gab es 2015 in der Einrichtung an der Gartenstraße. Das sind knapp 3000 oder 6,29 Prozent mehr als 2014.

In allen Bereichen gab es Zuwachs: im Internat um 500 auf 33  400, in der Jugendherberge um 1300 auf 8700 und im Hotel um 1200 auf 5500 Übernachtungen. Der Umsatz stieg von 2,2 auf 2,5 Millionen Euro. Der von der Stadt zu tragende Verlustausgleich wurde von 400  000 auf 390  000 Euro gesenkt. Bis 2020 soll er bei 340  000 Euro stehen. Mehr als 300  000 Euro entfallen auf die Volkshochschule, die als ein Geschäftsbereich des Kiek In geführt wird.

„Wir haben es erstmals geschafft, unsere durchschnittliche Belegungsquote der insgesamt 183 Betten von 67,15 auf 71,37 Prozent zu erhöhen“, freut sich Kiek-In-Vorstand Guido Lisges. Durch die Unterbringung von Flüchtlingen lag die Quote in den Sommerferien sogar über Wochen bei 100 Prozent. „Das war eine Herausforderung für das gesamte Team, die wir mit der Stadt und der Iuvo sehr gut gemeistert haben“, lobt Lisges. Sein Ziel ist nun „ein qualitatives Wachstum“. Nach und nach sollen Zimmer modernisiert werden. Ein Muster, wie es einmal aussehen könnte, gibt es schon in der zweiten Etage. Auf neuen Boxspring-Betten liegen hier lindgrüne Kissen, die Lampen und Schränke sind ebenso neu wie die Sanitäreinrichtungen. „Wir achten darauf, dass Dusche und Toilette räumlich voneinander getrennt sind“, sagt Guido Lisges. Bereits bezahlt gemacht hat sich seinen Angaben zufolge das im vergangenen Jahr installierte neue Schließsystem mit Chipkarten anstelle von Schlüsseln. „Es war für mich nicht nachvollziehbar, ob und wie viele Schlüssel in der Vergangenheit abhandengekommen waren. Das stellte ein nicht akzeptables Sicherheitsrisiko dar, denn wir haben im Internatsbereich auch minderjährige Berufsschüler“, sagt Lisges.

In die Sicherheit soll auch in diesem Jahr investiert werden. Zwölf Rauchschutztüren werden erneuert. Zudem ist ein neues Kassensystem geplant. Die Sanierung der Lagerräume im Keller wird fortgesetzt. Der neue Kühl- und Gefrierbereich ist gerade fertiggestellt. „Wir setzen überall auf Qualität, die dann auch viele Jahre halten soll“, sagt Lisges. Zu den weiteren Verschönerungen zählen künftig einige großformatige Bilder des ehemaligen Courier-Fotografen Walter Erben. Sie sollen im gesamten Haus dauerhaft aufgehängt werden. Sein Haus mit knapp 50 Mitarbeitern sei gut aufgestellt, sagt Lisges: „Wir blicken mit großem Optimismus in die Zukunft.“

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erstellt am 19.Jan.2016 | 15:00 Uhr

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