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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2016 | 07:20 Uhr

Rickling : Kein Geldautomat für die Ricklinger

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinde wird das ehemalige Bank-Gebäude nicht anmieten.

Rickling | Gern hätten es Ricklings Bürgermeister Christian Thomann und die Mitglieder der Fraktion Aktive-Bürger-Rickling (ABR) gesehen, wenn es ab Dezember zumindest noch einen Geldautomaten in der Gemeinde gegeben hätte. Das ist jetzt durch einen Beschluss der Gemeindevertretung gekippt worden.

Zum 1. Dezember schließen sich die Türen der Ricklinger Volksbank (der Courier berichtete). Die Filiale wird aufgegeben. Nach einem Vorschlag der ABR-Fraktion (6 Sitze) hätte die Gemeinde die Räume der Filiale mieten können. Damit wäre nach Gesprächen mit der Volksbank zumindest der Standort für einen Bankautomaten gesichert gewesen. Für die Gemeinde hätte das rund 8000 Euro Kosten pro Jahr bedeutet. Zuviel Geld nur für den Automatenstandort allein, hieß es von Seiten der CDU (8 Sitze) und der SPD (4 Sitze), zumal die Gemeinde über genügend Räumlichkeiten für Aktivitäten verfüge.

„Mit der Ablehnung aus CDU und SPD ist der Standort für mindestens vier Jahre vom Tisch“, meinte Thomann. Das treffe besonders die Senioren in der 3100 Einwohner zählenden Gemeinde. Ob es in vier Jahren, wenn der Umbau der ehemaligen Hauptschule zu einem Kultur-, Sozial- und Bildungshaus abgeschlossen ist, eine neue Möglichkeit geben wird, einen Bankautomaten aufzustellen ist offen und müsse geprüft werden, so Thomann. Für die Fortsetzung der Planung und die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für Vorhaben in der ehemaligen Schule gab es am Mittwoch grünes Licht aus der Gemeindevertretung. Nach einer bisherigen Wirtschaftlichkeitsprüfung soll allerdings auf die Einrichtung eines sogenannten Markttreffs verzichtet werden. Unterm Strich, so Ricklings Bürgermeister, dürften sich die Investitionen bei rund einer Million Euro bewegen.

Ein Beschluss zu einer Machbarkeitsstudie über eine mögliche Nahwärmeversorgung in den Straßen Krähenberg und Eichenbalken, zu deren Lage auch die Schule und das Freibad gehören, wurde vertagt und in den Entwicklungsausschuss der Gemeinde zurückgestellt. Die aktuell vorliegende Förderzusage durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein lag zu kurzfristig vor, lautete die Begründung.  

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