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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 08:52 Uhr

Coliforme Keime : Keime im Trinkwasser: Noch keine Entwarnung in Neumünster

vom

Die Stadtwerke Neumünster empfehlen, das Wasser für kleine Kinder, Kranke und alte Menschen zunächst weiter abzukochen.

In Neumünster und elf Randgemeinden soll das Trinkwasser für kleine Kinder, Kranke und alte Menschen zunächst weiter abgekocht werden. „Es besteht weiterhin eine sehr geringe Verkeimung des Trinkwassers an der Nachweisgrenze“, sagte der Pressesprecher der Stadtwerke, Nikolaus Schmidt, am Montag nach der Analyse weiterer Proben. Auch zur Reinigung offener Wunden und für medizinische Zwecke sollte das Trinkwasser nicht genutzt werden.

Die Ursache für die Verkeimung kann laut Schmidt nun stärker auf das Wasserwerk eingegrenzt werden. Deshalb soll am Dienstag eine Anlage ausgetauscht werden. Die Keime seien nicht zwingend krankheitserregend. Die Stadtwerke spülen weiterhin das Netz und entnehmen parallel Wasserproben.

Wegen der Belastung mit coliformen Keimen in einigen Proben hatten die Stadtwerke am Donnerstag zunächst generell empfohlen, Trinkwasser abzukochen. Am Freitag wurde dies wegen der relativ geringen Belastung auf Risikogruppen begrenzt. Die Verkeimung könne Krankheiten wie Durchfall auslösen, hieß es.

Vorsorglich galt auch in Ellerhoop im Kreis Pinneberg am Montag noch ein Abkochgebot wegen geringer bakterieller Verunreinigungen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll Leitungswasser nur abgekocht verwendet werden.

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erstellt am 08.Aug.2016 | 16:28 Uhr

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