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Holsteinischer Courier

02. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

Kreisjungtierschau : Kaninchen-Virus hielt viele Züchter fern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei der Kreisjungtierschau wurden 137 Tiere von den Preisrichtern bewertet – 50 weniger als im vergangenen Jahr. Der Kreisverbandspreis ging nach Wahlstedt.

Neumünster | Große Kaninchenrassen wie „Deutsche Riesen“, mittlere Exemplare wie „Weiße Wiener“ oder kleinere Arten wie „Sachsengold“ – im Vereinsheim Konkordia an der Geerdtsstraße war am Sonnabend nahezu alles vertreten. Der Rassekaninchenzuchtverein U 52 hatte zu seiner traditionellen Kreisjungtierschau eingeladen. In sechs Kategorien starteten 22 Züchter mit ihren Tieren.

137 Jungkaninchen bewerteten die drei Preisrichter, Hans-Peter Rickert (Wahlstedt), Bernd Lücke (Kisdorf) und Stefan Marquardt (Bad Bramstedt). Um beurteilt zu werden, mussten die Tiere mindestens drei Monate und höchstens acht Monate alt sein. Den Landesverbandspreis gewann Günter Möller aus Wahlstedt mit der Rasse „Weiße Neuseeländer“. Der Kreisverbandspreis ging an Holger Rehders aus Tangstedt mit der Rasse „Alaska“, und den Jugendverbands-Ehrenpreis erhielt Kolja Vehring aus Nortorf mit der Rasse „Zwergsatin-Rot“. Der Vereinsvorsitzende Willi Sinterhauf betonte, dass alle Preisträger zur Konkordia gehören.

Nicht so erfreulich für die Schau: Es waren 50 Tiere weniger zu sehen als im vergangenen Jahr. Sinterhauf: „Mit der Europaschau in Frankreich tauchte auch in Deutschland das Virus RHD 2 auf, das zum Gesamtverlust einer Kaninchenzucht führen kann. Das wird wohl einige Züchter abgehalten haben.“ Erfreulich für ihn war dagegen, dass er zwei Züchter aus Hamburg in den Verein aufnehmen konnte.

Familie Pöhlmann aus Aukrug besuchte mit den Kindern Sophie (12), Lena (9) und Max (6) die Ausstellung. 16 Kaninchen leben in ihrem Haushalt. Ansehen wollten sich die Kinder die Tiere in der Ausstellung zwar, aber „neue brauchen wir nicht“, sagten sie überzeugt.

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