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Berufsfeuerwehrtag : Junge Helfer waren im Minutentakt gefordert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

25 Kinder hatten in Groß Kummerfeld zwei Tage lang Alarmbereitschaft. Das Jugendrotkreuz war auch dabei.

Gross Kummerfeld | Erstmals nahm neben den Jugendfeuerwehren aus Groß Kummerfeld und Gadeland auch eine Gruppe vom Jugendrotkreuz Neumünster an den sogenannten Berufsfeuertagen in Groß Kummerfeld teil. 25 Mädchen und Jungen fuhren dabei am Sonnabend und Sonntag insgesamt mehr als ein Dutzend Einsätze.

Notruf in der Leitzentrale im Cumerveldhus, Meldung an die Einsatzkräfte, Ausrüstung schnappen und mit Blaulicht und Sirene los zum Löschen, Bergen und Retten. Praktisch im Minutentakt waren die drei Nachwuchsgruppen gefordert. Unter anderem brannte ein Container, Ölspuren mussten beseitigt, und auch ein Baum musste von der Straße geräumt werden. Außerdem mussten mehrere Verletzte aus einem Unfallauto befreit und versorgt werden.

Bei letzterer Übung erhielten die jungen Einsatzkräfte tatkräftige Unterstützung von den
großen Aktiven aus Groß Kummerfeld, Willingrade, Kleinkummerfeld und Rickling, die mit Schere und Spreitzer angerückt waren.

„Ich bin ein bisschen nervös. Aber das mit dem Schaum an der Unfallstelle hat ganz gut geklappt. Außerdem haben wir gleich noch Mattens (Mathias Scheel, stellvertretender Wehrführer in Groß Kummerfeld) Auto eine Wäsche verpasst“, erzählte Lasse (16) grinsend.

In Groß Kummerfeld sind die Berufsfeuerwehrtage für die Jugendwehr schon Tradition. Doch auch die Gadelander waren wieder begeistert. Ebenso positiv fiel das Fazit der DRK-Truppe aus. „Es macht großen Spaß. Aber man muss die Übungen schon auch ernst nehmen, damit man richtig reagiert, wenn mal wirklich etwas passiert“, berichteten denn auch die Erste-Hilfe-Spezialistinnen Leevi (13) und Marie (17) nach ihrem Einsatz nicht ohne Stolz.

Großes Lob erhielten die jungen Einsatzkräfte auch von den erfahrenen, „alten Hasen“. „Es ist toll zu sehen, wie die Kinder sich in die Aufgaben reinhängen – und wie gut sie zusammenarbeiten“, hieß es aus
ihren Reihen.

Ebenfalls zufrieden war die Jugendwartin der Groß Kummerfelder, Kerstin Hauschildt. „Der Aufwand hat sich wieder gelohnt, denn die Jungen und Mädchen waren voll bei der Sache. Sie haben sich gut verstanden und ließen sich auch von kniffeligen Aufgaben nicht unterkriegen“,
lobte sie die guten Leistungen bei der sonntäglichen Abschlussbesprechung.  





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