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Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 17:30 Uhr

Bordesholm : Jetzt werden die Handläufe montiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Umbau des Bahnhofsplatzes soll am Montag fertig sein.

Bordesholm | Seit gestern wird an die neuen Treppenanlagen am Bahnhof letzte Hand angelegt: Die Geländer sind da und werden montiert. „Bis Ende der Woche sollen die Handläufe angebracht sein“, stellte Ilona Ingwersen aus dem Bauamt klar. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Anlage am Montag frei gegeben werden.

Dafür muss ebenfalls bis Ende dieser Woche das Sicherheitsgeländer hinter den neuen Fahrradunterständen auf der Seite der Rampe angebracht sein. Solange die Absturzsicherung noch nicht da ist, kann der Radständer nur einseitig benutzt werden. Insgesamt bietet der überdachte Drahteselstall Platz für 178 Räder, rund 40 mehr als vor dem Abriss. Neu ist auch die abschließbare Sicherheitsbox, in der 20 Räder geschützt geparkt werden können. Gegen eine Mietgebühr und ein Schlüsselpfand kann das Angebot genutzt werden. Ansprechpartnerin ist Ilona Ingwersen unter Tel. 0 43 22/695-145.

Eigentlich sollte Ende Juli der gesamte Umbau fertig sein, bisher ist aber lediglich seit dem 12. August die neue Rampe zur Unterführung passierbar. Nach wie vor versperren Bauzäune den Zugang zu den vier Treppen, nur eine an der Rampe ist frei gegeben. Der Grund sind die fehlenden Handläufe. „Zwar sind die Treppen begehbar, aber aus Versicherungsgründen müssen Handläufe angebracht werden. Ohne sie gibt es keine Freigabe“, erklärte Sven Ingwersen vom Bauamt. „Wir sind etwas im Verzug. Die Schuld liegt aber nicht bei der Verwaltung, denn die Termine waren bekannt“, sagte er weiter.

Eine kleine Korrektur wurde jüngst an der Rampe vorgenommen. Die rot-weißen Wegsperren vor dem Tunnel sind um etwa 15 bis 20 Zentimeter auseinander gezogen worden. Ihr Abstand entsprach zwar den Vorgaben, aber das Bauamt hat einen erfahrenen E-Scooter-Lenker um eine Testfahrt gebeten und sich daraufhin um eine Versetzung gekümmert. „So sollen die E-Scooter mit ihrem größeren Wendekreis einfacher durch kommen“, erklärte Sven Ingwersen. E-Scooter sind elektrisch betriebene, kleine vierrädrige Fahrzeuge. Ansonsten entspräche die Rampe den Ansprüchen der Barrierefreiheit, denn sie hat eine Neigung von sechs Prozent und bietet zwischendurch Ebenen zum Anhalten. „Dadurch erscheint der Weg holperig, wenn man ihn von unten nach oben betrachtet“, erklärte der Bauamtsleiter weiter. Die doppelten Rohre dienen als Handläufe für Fußgänger und Rollstuhlfahrer.

Das Projekt der Neugestaltung des Ortskerns geht auch nach der Freigabe der Treppen weiter. Als nächstes ist der mit Graffiti übersäte Tunnel unter den Bahngleisen dran,
den der Bordesholmer Künstler Harald Boigs von Innen gestaltet. Außen setzt das Amt auch wieder auf Graffiti: Harald Boigs wird an vier Stellen Motive aufbringen. 

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