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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 15:20 Uhr

Jubiläum : In der Klinik Hahnknüll wurde gefeiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Viele Weggefährten erinnerten an die Geschichte des Hauses / heute werden hier 200 Patienten stationär und 150 ambulant betreut

Neumünster | Mit einem offiziellen Festakt beging die psychiatrische Fachklinik Hahnknüll, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geführt wird, gestern ihr 40-jähriges Jubiläum. Rund 90 Gäste und Weggefährten aus Politik, Wirtschaft und Kooperationspartnern erfuhren in Grußworten und Vorträgen viel über die Geschichte und Bedeutung des psychiatrischen Behandlungszentrums.

„Hier leisten 200 Mitarbeiter pflegerische, pädagogische und ärztliche Höchstleistungen für Patienten, die auf Hilfe und Nächstenliebe und menschliche Wärme besonders angewiesen sind“, würdigte der Landesverbandspräsident des DRK, Henning Kramer, die soziale und wirtschaftliche Bedeutung der Einrichtung.

„Im Gebäudekomplex an der Straße Hahnknüll 58 war 1912 noch die kaiserliche Funkstation der Marine untergebracht“, schilderte Dr. Christoph Werner, heutiger Geschäftsführer der DRK-Fachklinik. 1946 beherbergte das Areal dann das städtische Altenheim, und am 13. Juni 1976 ging die Anlage als „Sonderkrankenhaus psychisch Erkrankter“ über in das Eigentum des DRK, erklärte er weiter. Mit angestoßen hatte das Projekt Herbert Gerisch, der damals DRK-Kreisvorsitzender war.

„Beim Kauf war das DRK finanziell ganz schön am Boden“, erinnerte sich Kreisverbandspräsident Axel Steinbach. Seitdem wuchs die Einrichtung beständig, die neueste Errungenschaft ist der Sinnesgarten im gerontopsychiatrischen Bereich, der Mitte Juli eingeweiht wurde.

Seit 15 Jahren kooperiert die Fachklinik mit dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK), eine „optimale Ergänzung“, wie Christoph Werner sagte. Die gemeinnützige Gesellschaft besitzt an der Parkstraße 17 eine psychiatrische Tagesklinik, die gemeinsam mit dem FEK betrieben wird.

Die Jubiläumsfeier wurde angereichert mit musikalischen und kulinarischen Einlagen sowie einem Vortrag von Herbert Möller, Ex-Geschäftsführer der Fachklinik, und dem leitenden Facharzt des Hahnknüll und FEK, Dr. Rolf Drews.

Im Hahnknüll werden 200 Patienten stationär und 150 ambulant betreut. Über 500 Menschen sind mit dem Hausnotruf versehen.

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erstellt am 24.Sep.2016 | 15:00 Uhr

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