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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Erlebniswald : Hunde starteten freudig in die Saison

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zughunde- und Schlittenhundefreunde erlebten ein goldenes herbstliches Rennwochenende im Erlebniswald Trappenkamp

Daldorf | Trocken, sonnig, eine leichte kühle Brise – den Schlittenhundefreunden und Teilnehmern am Zughunderennen im Erlebniswald Trappenkamp hat am Wochenende nur noch Schnee für ein perfektes Rennwochenende gefehlt. 125 Teilnehmer hatten sich mit 80 Hunden zum 18. internationalen Schlittenhunderennen angemeldet.

Das sei eine beachtliche Zahl, meinte die Sprecherin Levke Ose Erichsen vom veranstaltenden Schlittenhunde-Sportverein-Nord (SSVN). Das Rennen in Daldorf zum Saisonauftakt ist für viele Musher, wie die Fahrer der Gespanne heißen, ein willkommener Start. „Es ist ein tolles Gelände, auch wenn Ende Oktober kaum mit Schnee zu rechnen ist“, meinte auch der Gastfahrer und Europameister mit acht Hunden vor dem Rollwagen, Knud Schmølz aus Jütland. Der 52-jährige reist mit Ehefrau Heidi und seinen Sibirian-Huskys und einem Grönländerhund schon einmal bis nach Frankreich, Österreich oder Italien, um mit dem Schlitten und dem Rollwagen an den internationalen Rennen teilzunehmen. Im Januar wurde der Einsatz mit dem Europameistertitel in der Klasse mit acht Hunden vor dem Rollwagen und dem dritten Platz mit den Hunden vor dem Schlitten belohnt.

In Trappenkamp war es jetzt fast zu warm für die Rennen. Dafür herrscht eine tolle Atmosphäre. „Die jungen Hunde können sich an Menschenmassen, Lautsprecher und die tolle Renn-Atmosphäre in der schönen Umgebung des Erlebniswaldes gewöhnen“, sagte Heidi Schmølz. Sie kommen jedes Jahr gern von Jütland nach Trappenkamp. Wenn zu Hause die Bedingungen passen, dann ist Knud im Training schon mal mit bis zu 16 Huskys im Gespann unterwegs. Auch bei den Rennen in Trappenkamp dürfen einige seiner 24 Huskys mit.

So viele Hunde wie der erfahrene Däne haben aber nicht mehr so viele Musher dabei, erklärte Levke Ose Erichsen. Viele fahren heute mit dem Scooter, einem Roller oder dem Rad mit einem oder zwei Hunden. Die großen Gespanne mit acht, zehn oder gar 12 Hunden brauchen viel Platz. Mit Reservehunden kommt da leicht ein Rudel von 20 Hunden zusammen, weiß Erichsen, die selbst mit ihrem Mann größere Gespanne fährt.

Ein bis zwei Hunde und ein Rad, das sei schon leichter zu transportieren und auch zu bezahlen. Der Spaß am Rennen und der Arbeit mit den Hunden bleibt da kaum auf der Strecke, wie auch die Teilnehmer aus den entsprechenden Rennklassen oder der sogenannten offenen Klasse berichteten.

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erstellt am 31.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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