zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

07. Dezember 2016 | 15:36 Uhr

Abschlussfeier : Holstenhalle wird Abi-Ballsaal

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sonderkonjunktur wegen der doppelten Abitur-Jahrgänge / Schulen aus dem ganzen Land feiern hier

Neumünster | Gestern Mittag feierte die Holstenschule ihre Abi-Entlassungsfeier in der Holstenhalle 2. Am Abend stiegen dann gleich drei Abi-Bälle: die Dahlmann-Schule aus Bad Segeberg feierte mit 1200 Gästen in Halle 1, parallel in Halle 5 amüsierten sich 1100 Gäste bei der Abifeier des Gymnasiums Altenholz, und die Richard-Hallmann-Schule aus Trappenkamp hatte die Stadthalle gebucht. Und so geht es nahtlos weiter. Heute feiert die Gemeinschaftsschule Faldera in der Stadthalle, das Sophie-Scholl-Gymnasium aus Itzehoe hat sich die große Holstenhalle, die Theodor-Mommsen-Schule aus Bad Oldesloe die Halle 5 gesichert.

„Wir sind an vier Wochenenden komplett ausgebucht“, sagt Holstenhallenchef Dirk Iwersen und freut sich über die Sonderkonjunktur. Wegen der doppelten Abiturjahrgänge mit G8 und G9 an den Schulen sind die Abi-Bälle größer denn je – und geeignete Hallen sind knapp im Land. Die Holstenhalle liegt zentral, ist gut mit Bahn, Bus und dem Auto zu erreichen und rückt so bei Schulen aus dem ganzen Land in den Fokus.

„Wir haben dieses Jahr durch den Doppeljahrgang 182 Abiturienten verabschiedet“, sagt Doris Weege, die Schulleiterin der Alexander-von-Humboldt-Schule. Der Ball fand deshalb auch am 2. Juli in der großen Holstenhalle 1 statt, für die Entlassungsfeier wurde statt der Stadthalle die Holstenhalle 2 gebucht.

Interesse von außerhalb gab es schon immer. „Aber so geballt wie jetzt noch nicht. Viele wissen nicht, wo sie sonst feiern können“, sagt Dirk Iwersen: „Insgesamt haben wir allein in der Holstenhalle 13 Abi-Bälle und vier in der Stadthalle.“ Das kleinste Fest hat 360 Gäste, das größte 1200. Die großen Bälle sind teils schon zwei Jahre im Voraus gebucht worden. „Wir konnten gar nicht alle Wünsche annehmen“, sagt Dirk Iwersen. Weitere Kehrseite der Medaille: Für das Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft gab es nach dem Achtelfinale weder in der Stadt- noch in der Holstenhalle einen freien Raum. Aber das ist nach dem Halbfinal-Aus der deutschen Elf gegen Frankreich kein Thema mehr.

Gastronomisch sind die Holstenhallen für den Ansturm gerüstet, auch wenn das für das Team um Küchenchef Christian Seeland immer wieder eine logistische Herausforderung ist. Allein gestern Abend waren rund 2500 Essen zuzubereiten und auszugeben. Drei feste Köche und bis zu 16 Küchenkräfte sind von 8 Uhr in der Früh bis etwa 22 Uhr mit so einem Abi-Ball vollauf beschäftigt.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 09.Jul.2016 | 17:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen