zur Navigation springen

Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 11:17 Uhr

Kleinflecken : Hier kann man die Stoffe anfassen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehr als 160 Aussteller boten am Sonntag alles rund ums Nähen / Kundinnen schätzten den Kauf auf dem Markt

Neumünster | Citymanager Michael Keller verbuchte eine niedrigere Besucherfrequenz auf der Stoffköste im Vergleich zu den vergangenen Veranstaltungen. Mit 10 000 Besuchern ist er aber dennoch sehr zufrieden. Wie die Einzelhändler in der Stadt bescheinigte auch Michael Keller dem verkaufsoffenen Sonntag ein schon zu gutes Wetter.

„Für die ganzen Veranstaltungen in der Stadt konnte es natürlich kaum besser sein“, meinte der Citymanager. Aber viele hätten das Wetter gestern bestimmt anders genossen. Nichtsdestotrotz strömten gestern wieder viele Hobbynäherinnen auf den Kleinflecken. Die wenigen Männer, die zu sehen waren, durften ihre Frauen augenscheinlich als Tragkraft begleiten.

Sandra Kobus und ihre Tochter Julia aus Ascheberg nehmen jede Stoffköste mit, wie sie erzählten. „Ich nähe für mich alles selbst. Manchmal sogar die Unterwäsche“, sagte sie lachend. Der größte Stoffmarkt des Landes in Neumünster sei für sie ideal. „Wir lassen uns treiben und kaufen alles, was uns gefällt“, erzählten die beiden Frauen. Zurzeit sei alles angesagt, was ein bisschen glitzert, verrieten sie und kauften auch genau das ein. Andere Geschäfte in der Stadt besuchten sie nicht. „Ich halte nicht viel von fertiger Ware“, sagte Sandra Kobus bestimmt.

Bianca Hennig aus Heide konnte man gestern unterstellen, vollbepackt zu sein, ohne zu überspitzen. Mit beiden Armen hielt sie einen großen Beutel voll mit Polsterstoff gut fest. „Wir haben uns kürzlich ein neues Wohnmobil gekauft. Das will ich neu polstern. Die Stoffköste kam mir sehr gelegen“, so die Heiderin. Die Hobbynäherin kaufte darüber hinaus verschiedene Baumwollstoffe ein, mit denen sie Zuhause viel Patchwork macht, wie sie weiterhin berichtete.

Auch Kerstin Schacht aus Faldera schwört auf den Neumünsteraner Stoffmarkt. „Im Internet einzukaufen ist ja schön einfach und bequem, aber am Ende hat man nicht selten das Problem, dass Farben nicht so aussehen, wie man es am Monitor gezeigt bekommen hat. Auf der Stoffköste kann man die Stoffe vergleichen, auch mal in die Hand nehmen. Das ist sehr schön“, sagte sie. Das bestätigte auch ihre Tochter Aileen Jürgensen, die aus Neudorf-Bornstein zu Besuch war.

Mehr als 160 Aussteller boten gestern auf dem Kleinflecken rund ums Nähen wieder alles, was das Herz begehrt.
In der Mitte positionierte sich die Michael-Weiß-Jazzband, die das Geschehen wieder musikalisch gekonnt untermalte.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Sep.2016 | 15:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen