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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 18:51 Uhr

Handy am Steuer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Heins bester Freund Pit fiel jetzt aus allen Wolken, als er ein Knöllchen kassierte. Er hatte während der Fahrt mit seinem Handy telefoniert – am Lenker seines Fahrrads wohlgemerkt. Das machte ihn zum Verkehrssünder und kostet 25 Euro Lehrgeld. Pit – und auch Hein – wussten bislang nicht, dass Telefonieren auch auf dem Radel nur erlaubt ist, wenn man beide Hände frei hat, also etwa einen Knopf im Ohr und eine Freisprecheinrichtung benutzt. Dumm gelaufen. Aber Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Wäre Pit mit dem Handy am Ohr in seinem Auto erwischt worden, wäre das noch teurer gekommen: 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei! Hein Tüt ist Pits Pech eine Lehre. Normalerweise fährt er rechts ran, wenn das Telefon im Auto bimmelt. Aber natürlich hat auch Hein schon mal während der Fahrt zum Gerät gegriffen, und sei es nur, um zu gucken, wer denn da etwas von ihm will. Schon das kann zu viel Ablenkung im Straßenverkehr sein. Hein hat sich daher jetzt erst einmal die Bedienungsanleitungen seines Autos und Smartphones gegriffen. Beide können nämlich per drahtloser Bluetooth-Technik miteinander kommunizieren. Hein hat jetzt die Freisprecheinrichtung freigeschaltet. Und er weiß jetzt, dass er sein Handy im Auto weiterhin als Navigationsgerät nutzen kann – wenn er es, anders als der Name suggeriert, eben nicht zur Hand nimmt. Paradox, aber rechtlich in Ordnung.

Guten Tag, bis Montag!

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von
erstellt am 04.Nov.2016 | 10:28 Uhr

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