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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 13:44 Uhr

Bad am Stadtwald : Halle wird mit Muskelkraft gebaut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Aufbau der Traglufthalle brauchte viel Vorbereitung. Starker Wind verhinderte das Planen-Aufziehen.

Neumünster | Kilometerweise Stahlseile verlegen, mehr als 200 Zug-Anker befestigen, schwere Plastikplanen schleppen und platzieren: Eine Menge Vorarbeit war gestern beim Aufbau der Traglufthalle im Bad am Stadtwald zu leisten – und auch in Zeiten von Maschinen musste das meiste in Handarbeit erledigt werden.

Ein Trupp von etwa 30 Helfern, darunter zwölf Azubis der Stadtwerke, Arbeiter des Malereibetriebs Schaffarczyk, der Tischlerei Richardt und der Hallenbau-Spezialfirma Paranet waren rund um das Schwimmerbecken am Schleppen, Schrauben und Montieren. So mussten der Eingang und die Notausgänge rund um das Schwimmerbecken montiert werden, was gar nicht so einfach war – millimeterweise ruckten acht Mann die Träger-Stahlstangen an den richtigen Platz, bis sie fixiert werden konnten. Auch das Gebläse und die dicken Belüftungsschläuche wurden mit Muskelkraft herangetragen und an ihren Platz bugsiert. „Manche unserer Azubis sind an ihrem freien Tag gekommen, um uns hier zu unterstützen, und das ist harte körperliche Arbeit“, lobte Kai-Uwe Schulz, Hausmeister und seit Jahren zuständig für den Hallen-Aufbau. Er koordinierte alle Akteure und packte mit an. „Das macht Spaß, mal was anderes als der normale Dienst“, sagt SWN-Azubi Katja Erler (19).

Der eigentliche Hallenaufbau wurde gestern abgebrochen, da der Wind zu stark wurde, so Bad-Chef Tom Keidel. Die Halle bekommt eine Innen- und eine Außenhülle, dazwischen eine isolierende Schicht und ein Schutznetz. Die Planenstücke, die die 30 Meter breite, 60 Meter lange und 10 Meter hohe Halle überspannen, sind tonnenschwer. Eröffnet wird die Halle am 31. Oktober. „Wir sind im Zeitplan“, so Schulz.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 08:30 Uhr

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