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Holsteinischer Courier

28. Juni 2016 | 13:33 Uhr

Krebskranke Ukrainer : Gastkinder feierten ein fröhliches Sommerfest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die krebskranken Jungen und Mädchen aus der Ukraine vergnügten sich bei Bratwurst und Spielen.

Neumünster | Mit Spiel und Spaß feierten die 25 krebskranken Kinder aus der Ukraine, die zurzeit in Neumünster zu Gast sind (der Courier berichtete), gestern im Garten von Manfred und Barbara Kliem ein fröhliches Sommerfest.

Auf dem Rasen wurde ausgelassen getanzt, der „heiße Draht“ dagegen forderte den jungen Gästen volle Konzentration ab. Und nach so viel Bewegung schmeckte dann auch die abendliche Bratwurst besonders lecker.

Bereits zum 21. Mal hatte das aktive Helferpaar die Gruppe zu sich nach Hause eingeladen. Angesagt hatten sich in dieser Runde auch die Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger sowie der ukrainische Generalkonsul Jurij Jarmilko aus Hamburg. Leider war der Konsul kurzfristig verhindert, da er in einigen Tagen in sein Heimatland zurückkehrt. Doch Gastgeschenke wurden natürlich trotzdem ausgetauscht.

Noch bis zum 17. August bleiben die Kinder in Neumünster. Doch die Organisatorin Eberhardine Seelig konnte bereits gestern, trotz einiger leichter Krankheitsfälle in der Gruppe, viel Gutes vermelden. „Den stark immungeschwächten Kindern wird auch während ihres Aufenthaltes bei uns regelmäßig Blut abgenommen. Und bei allen Kindern haben sich die Werte deutlich verbessert“, freute sie sich. Außerdem erhielten einige der kleinen Patienten neue Brillen, und den Zahnarztbesuch haben ebenfalls alle gut überstanden.“

Ebenfalls erfolgreich läuft der morgendliche Schulunterricht der Kinder. Täglich drei Stunden werden diese von ehrenamtlichen Helfern spielerisch in Deutsch und Religion unterrichtet. Dazu kommt außerdem eine Stunde physiotherapeutischer Sportunterricht. „Mehr kann man den Kindern, die ja alle schwer krank sind, nicht abverlangen. Aber die Gruppe versteht sich gut und es ist eine Freude sie glücklich zu sehen“, erklärte Eberhardine Seelig.

Damit steht fest, dass der Aufenthalt in Neumünster den Kindern richtig gut tut. „Verantwortlich dafür sind vor allen Dingen die 100 Helfer, die ihre Freizeit opfern, um ihnen eine schöne, gesundheitsfördernde Zeit zu ermöglichen“, erklärte Eberhardine Seelig. Gesucht werden noch Freiwillige, die helfen, ab dem 18. August das Erholungsheim in der Fröbelschule wieder in eine reguläre Schule zu verwandeln.


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