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Holsteinischer Courier

25. September 2016 | 00:34 Uhr

Stadtteilbeirat Gartenstadt : Fußgängerbrücke ist nicht zu retten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtteilbeirat Gartenstadt diskutierte am Mittwoch über das Glasfasernetz und Baumaßnahmen. Das Stadtteilfest wird in diesem Jahr wohl kleiner ausfallen.

Nicht genug, dass das Glasfasernetz erst in Jahren in ganz Neumünster verfügbar sein wird. Jetzt ist auch noch klar: Die Fußgängerbrücke an der Rendsburger Straße ist nicht mehr zu retten. Diese Themen beschäftigten am Mittwochabend den Stadtteilbeirat Gartenstadt auf seiner Sitzung, zu der 14 Bürger erschienen waren.

Nach einigen Bürgerfragen und Kritik an der Verlinkung der Sitzungsprotokolle auf der Homepage der Stadt eröffnete der Stadtteilvorsitzende Horst Kunz den ersten brisanten Tagesordnungspunkt: den Ausbau des Glasfasernetzes im Stadtteil Gartenstadt. Doch er konnte den Bürgern keine wirklichen Neuigkeiten liefern: „Die Stadtwerke wollen den Ausbau noch in diesem Jahr im Gewerbegebiet Süd voranbringen und im kommenden Frühjahr in Tungendorf beginnen. Innerhalb von sieben bis acht Jahren soll dann ganz Neumünster flächendeckend erschlossen sein“, erklärte Kunz. Es wurde beschlossen, einen Fragenkatalog an den Aufsichtsrat der SWN zu geben, um möglichst bald möglichst detaillierte Antworten zu erhalten.

Im Anschluss wurde die Verkehrsberuhigung vor der Gartenstadtschule heiß diskutiert. Eine Fahrbahnverengung im Nachtredder sorge dort für rücksichtsloses Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit, erklärte Kurt Feldmann-Jäger aus dem Beirat. Der bereits zum zweiten Mal beantragte Zebrastreifen sei nur schwer realisierbar, da die Bedingungen dafür nicht erfüllt seien, hieß es aus der Stadtverwaltung. Außerdem habe die Polizei verlauten lassen, dass es an besagter Stelle seit Längerem keinen Unfall gegeben hätte und deswegen keine Notwendigkeit für einen Zebrastreifen vorliege. Nach langem Hin und Her einigte sich der Beirat darauf, zur vorhandenen Zebrastreifen-Lösung einige andere Vorschläge aufzunehmen und diese prüfen zu lassen.

Neuigkeiten gab es über die gesperrte Fußgängerbrücke an der Rendsburger Straße (der Courier berichtete). Aufgrund des hohen Ausmaßes des Schadens ist eine Sanierung ausgeschlossen. Deshalb müssen die beiden Aufgänge ersetzt werden. Der Beirat beschloss, prüfen zu lassen, ob man an Stelle der Stufen auch eine Aufgangsrampe für Fahrräder bauen lassen könne. Dies sei im ursprünglichen Bebauungsplan des Gebiets sowieso vorgesehen gewesen.

Unerfreulich waren die Neuigkeiten bezüglich des Stadtteilfestes. Dieses wird dieses Jahr aufgrund der hohen Kosten nicht im gewohnten Ausmaß stattfinden können. Deshalb wird nun überlegt, ob man ein gemeinsames Fest mit der Kirchengemeinde veranstalten könne. „Trotzdem wird auch dieses Fest stark abgespeckt sein. Mehr ist finanziell im Moment einfach nicht drin“, erklärte Kunz.

 

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erstellt am 25.Okt.2013 | 08:00 Uhr

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