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Holsteinischer Courier

08. Dezember 2016 | 19:18 Uhr

Fußball gehörte beim Danke-Fest dazu

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Kirchenkreis Altholstein dankte mehr als 300 Kirchengemeinderäten und Synodalen in der Stadthalle

Neumünster | Es gehörte schon Mut dazu, am Sonnabend, an dem die deutschen Fußballnationalmannschaft um den Einzug ins Halbfinale bei der Europameisterschaft spielt, ein großes Fest des Dankes für die Kirchengemeinderäte und die Synodalen des Kirchenkreises Altholstein auszurichten. Mehr als 300 Personen aus 53 Kirchengemeinden waren dennoch mit ihren Angehörigen der Einladung der drei Pröpste Thomas Lienau-Becker (Nord), Stefan Block (Mitte) und Kurt Rieche (Süd) in die voll besetzte Stadthalle gefolgt.

„Sie sind es, die Verantwortung für die Kirche tragen. Sie sind das Gesicht der Kirche nach außen, und dafür wollen wir Ihnen danken. Seit Gründung der Nordkirche haben Sie als Ehrenamtliche acht Jahre durchgehalten, dafür zolle ich Ihnen Respekt und Anerkennung“, sagte Stefan Block. Wie Recht der Propst hatte, erzählte der Kirchengemeinderatsvorsitzende Hans Pries aus Gadeland. Er und Alexandra Mallon als Synodale arbeiten täglich drei Stunden für ihre Gemeinde. „Da kommen im Monat schon mal 60 Stunden mit Schreibarbeit, Sitzungen, Gesprächen und Entscheidungen zu verschiedensten Themen zusammen“, sagte Pries. Ebenfalls als Helfer dabei waren die Pfadfinder aus Gadeland und Husberg.

Zur Idee des Festes sagte Block: „Wir wollen zeigen, dass Kirche nicht nur Ernst ist, sondern auch feiern kann.” So ging es ohne große Reden gleich richtig los. Moderator Carsten Kock stellte das Improvisationstheater „Tante Salzmann“ aus Kiel vor. Yasemin Noll ließ sich aus dem Publikum Stichworte zurufen, die dann Ingo Birkholz und Reiner Wiese figürlich und sprachlich umsetzten. Die Gäste hatten ihre helle Freude daran, wie diese Textakrobaten beispielweise Worte wie Friedhof oder Haushaltsplan gestalteten. Ein totaler Lacher war die Interpretation der „Nudelreligion“ aus dem fernen Osten. Nachdem sich alle am umfangreichen Buffet gestärkt hatten, begann der Tanzabend mit der Band Rockford.

Doch so ganz ohne Fußball ging es an diesem Abend eben doch nicht. Auf einem Fernseher wurde das Spiel übertragen, und die Gäste konnten das Ergebnis tippen und selbst etwas gewinnen. Trotz oder wegen der Fußballübertragung war die Tanzfläche bis weit nach Mitternacht immer gut besucht.



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