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Holsteinischer Courier

04. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Einfeld : Frisches Geld für den Schulneubau

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Innenminister überbrachte Darlehensbescheid über 2,1 Millionen Euro. Grundschule will nach den Herbstferien umziehen

Neumünster | Die Bauarbeiten im Einfelder Schulzentrum liegen offenbar gut im Zeitplan. „Der Rohbau steht, der Innenausbau hat begonnen, es läuft nach Plan“, fasste Berthold Heitker vom Fachdienst Hochbau gestern vor Ort den Baufortschritt zusammen. Damit steht – nach augenblicklichem Stand – dem geplantem Umzug der Grundschule nach den Herbstferien nichts mehr im Wege. Derzeit 248 Schüler aus 12 Klassen sollen am 31. Oktober /1. November ihre neue Schule beziehen.

Auch die Finanzierung des Projekts läuft nach Plan. Innenminister Stefan Studt, in dessen Ressort auch das Bauwesen fällt, überreichte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras gestern den zweiten von drei erhofften Darlehensbescheiden. Gab es im vergangenen Jahr bereits 3,15 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsfonds, gibt es nach dem neuen Bewilligungsbescheid noch einmal einen Kredit über 2,1 Millionen Euro. Für 2017 sind nochmals 1,14 Millionen Euro beantragt. Das langfristige Darlehen bedient die Stadt mit einem Zinssatz von 1,2 Prozent.

Insgesamt baut die Stadt am Einfelder Schulzentrum bis voraussichtlich 2018 für insgesamt 9,14 Millionen Euro, davon entfällt etwa ein gutes Drittel auf die zweieinhalbzügige Grundschule, etwa zwei Drittel fließen in die dreizügige Gemeinschaftsschule. Hinzu kommt die Sanierung eines Fachklassentraktes für noch einmal rund 2,1 Millionen Euro. Insgesamt entstehen 26 neue Klassenräume, 13 Differenzierzungsräume sowie Verwaltungs- und Nebenräume und Einrichtungen für die offene Ganztagsschule.

Die Bauaufträge sind zu 95 Prozent vergeben, etwa 80 Prozent der Aufträge gehen an Firmen aus Neumünster und der Region. Olaf Tauras erinnerte gestern noch einmal an die Historie des Neubaus: Eigentlich habe die Stadt nur sanieren wollen, dann aber hätten sich gravierende Probleme in der Bausubstanz der betagten Grundschule herausgestellt. Die Stadt entschied sich sich nach teils hitziger Debatte für den großen Wurf.

Trotz Millionenetats werden noch nicht alle Wünsche der Grundschule erfüllt. „Unsere Mädchen haben kürzlich zum dritten Mal die Landesmeisterschaften im Fußball gewonnen. Für den von der Stadt versprochenen Bolzplatz auf dem Schulgelände suchen wir noch Sponsoren für eine entsprechende Umzäunung“, bat Schulleiterin Gunhild Cordts beim Rundgang durch ihre Schule um Unterstützung.

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erstellt am 15.Jun.2016 | 08:45 Uhr

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