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Holsteinischer Courier

22. März 2017 | 23:23 Uhr

Wilder Müll in einfeld : Frevler vom Ordnungsdienst geschnappt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Jede Woche sammelt sich am TSE-Heim Unrat an / Nun können die Ermittler einen Erfolg vermelden

Neumünster | Ein alter Fernseher, ein Klobürsten-Set, alte Handtücher und jede Menge Papier, Pappe und geschredderte Akten. „Da hat jemand einen Haushalt aufgelöst und die Sachen einfach hier abgeladen“, sagt Sven Radestock. Der Einfelder Stadtteilvorsteher steht mal wieder fassungslos inmitten einer wilden Müllkippe neben den Wertstoffcontainern vor dem TSE-Heim am Roschdohler Weg. Ein Dauerproblem: Der Parkplatz ist zum Leidwesen des Stadtteilbeirats bei Umweltfrevlern beliebt.

„Wir räumen jede Woche aufs Neue zusätzlich abgestellten Dreck und Unrat dort weg“, sagt der Chef des Technischen Betriebszentrums (TBZ), Ingo Kühl. Auch heute werden sich die Mitarbeiter auf den Weg machen, um die aktuelle Müllkippe zu beseitigen. Doch dieses Mal gibt es jemanden, der den Mehraufwand und die Kosten in Höhe von einigen hundert Euro bezahlt: „Der Kommunale Ordnungsdienst konnte den Verursacher ausfindig machen“, sagt Kühl. Wie hoch das dazu verhängte Bußgeld für die Ordnungswidrigkeit ist, steht noch nicht fest.

Dieser Umstand freut auch Sven Radestock. „Es ist dumm und eine riesige Sauerei, was manche Menschen hier machen“, ärgert er sich. Das TBZ setzte die Altglas- und Altpapiercontainer auf Anraten des Stadtteilbeirats bereits dichter an die Straße. „Wir erhofften uns dadurch mehr Kontrolle durch Anwohner und vorbeifahrende Bürger, die bei verdächtigen Beobachtungen dann vielleicht die Polizei informieren“, sagt Radestock. Etwas besser sei es geworden, aber eben nur etwas.

„Der Platz wird gut angenommen. Die Container sind immer gut gefüllt. Und eine Alternative mit einer so guten Anfahr-Möglichkeit für Autos haben wir sonst in Einfeld kaum“, sagt Ingo Kühl. Daher bleibe zunächst alles, wie es ist. Auch der Leerungs-Intervall einmal in der Woche sei ausreichend.

Dem stimmt Sven Radestock zu. Er appelliert noch einmal an die Bürger, aufmerksam zu sein. „Wer etwas Verdächtiges sieht, sollte sich das Kennzeichen merken und den Kommunalen Ordnungsdienst dann informieren“, sagt er.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 09:00 Uhr

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