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Holsteinischer Courier

03. Dezember 2016 | 07:56 Uhr

Benefizkonzert : Freunde machten Musik für Kurt Schulzke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Benefizkonzert für den erkrankten Künstler in lockerer Klub-Atmosphäre

Neumünster | Rund 70 Gäste waren am Sonnabend in das Atelier „Kunstblick“ des bekannten Malers Kurt Schulzke an die Wrangelstraße gekommen, um ihre Solidarität mit dem Künstler zu dokumentieren. Nach Krankenhausaufenthalten, Operationen, mit einer neuen Herzklappe und vier Bypässen ist er auf dem Wege der Genesung. Jetzt war er erstmals wieder unter seinen zahlreichen Freunden im Atelier samt Bühne, um seine „Wiederauferstehung“ zu feiern, denn seine Krankheit war lebensbedrohlich.

Der Musiker Reiner Bublitz hatte die Idee, ein Benefizkonzert für Schulzke zu organisieren, und viele kamen aus der regionalen Kunstszene inklusive Hamburgs. „Er stand auf der Kippe und musste als Freiberufler seine Arbeit einstellen. Ich weiß, wie schwer das ist“, sagte Bublitz. Schulzkes Freund, der Saxofonist der Extraklasse Kurt Buschmann, sah es genau so: „Aber wie es unter Künstlern so ist, wenn wir nicht mehr tätig sein können, dann haut das heftig in die finanzielle Ecke. Lasst uns als Künstler und Freunde zusammenhalten.“

Schulzkes Ehefrau Astrid begrüßte mit Bublitz die Gäste und war gerührt angesichts des vielfältigen Engagements. Neben Buschmann waren unter anderem dabei Schlagersänger und Jazzer Peter Petrel, Martin Büchner, Michael Knauer und Gaby Christensen (Ixi). Peter Petrel war vor genau dieser Bühne im Januar 2015 mit einem leichten Schlaganfall zusammengebrochen und musste sich auch ins Leben zurückkämpfen (der Courier berichtete).

Bublitz, der das erste Set allein mit Knauer als Begleitung bestritt, hatte noch ein Nachwuchstalent mitgebracht, die 17-jährige Jasmin Mauritz aus Wahlstedt, von deren Talent er überzeugt sei, wie Bublitz sagte.

Er begann mit „Vicent“, einem Song von Don McLean für den Maler van Gogh. „Das ist für einen Maler angemessen“, meinte er. Es folgten zahlreiche Klassiker der 60er- und 70er-Jahre wie beispielsweise „Streets of London“ oder „To love somebody“. Den ersten Teil schloss er mit eigenen Liedern ab wie „Komm näher“ oder „Könntest du“.

Nach der Pause griffen Freunde zu ihren Instrumenten wie Martin Büchner, der Hannes Wader spielte. Es herrschte eine muntere und lockere Clubatmosphäre, die Kurt Schulzke sichtlich genoss. Sicher war er noch etwas geschwächt, aber ein Zigarillo schmeckte ihm schon wieder.

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erstellt am 22.Aug.2016 | 10:00 Uhr

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