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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Autobahn A 7 : Freie Fahrt auf dem Prehnsfelder Weg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Baufirma Via Solutions gab nach Bauwerksprüfung gestern die Brücke über die A 7 einen Tag früher frei als angesagt

Neumünster | Die Lkw-Fahrer hupten freundlich laute Grüße, Autofahrer winkten: Gestern Mittag hatten sich rund 30 Anlieger und Zuschauer auf der Autobahnbrücke am Prehnsfelder Weg versammelt, denn die Baufirma Via Solutions hatte gemeinsam mit Kommunalpolitikern die Einweihung der Brücke angekündigt. Da aber auch schon die Bauwerkprüfung stattgefunden hatte, gab es somit auch gleich die offizielle Freigabe – zur Freude aller Anwesenden.

„Wir freuen uns riesig, dass die Brücke wieder passierbar ist. Es gab zwar eine Verzögerung, aber das ist vergessen. Alle, ob Autofahrer, Radfahrer, Jogger oder Wanderer, werden diese Brücke jetzt wieder freudig nutzen“, sagte Wasbeks Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff. Er zerschnitt ein symbolisches Flatterband gemeinsam mit Gerhard Fuchs, Verkehrskoordinator der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Christian Merl, Sprecher von Via Solutions, und dem Stadtteilvorsteher der Gartenstadt, Martin Kriese.

„Wir können die Freigabe schon heute machen, weil die Bauwerksprüfung durch die Landesbetriebe Verkehr und die Fernstraßen-Bauplanungsfirma Deges bereits erfolgt sind“, so Merl. Aufgrund von planungstechnischen Schwierigkeiten war die ursprünglich für Januar geplante Freigabe zum Ärger der Betroffenen immer wieder verschoben worden.

Nach dem Zerschneiden des Flatterbandes gaben Fuchs und Merl eine Runde Sekt aus. In Gesprächen wurde deutlich, dass die Brücke im Leben auf beiden Seiten eine wichtige Rolle spielt. „Ich bin überglücklich, dass sie wieder frei ist, ich wohne in Prehnsfelde und fahre des öfteren in die Gartenstadt zu meiner Tochter Silvia und meinem achtjährigen Enkel Alexander. Bisher hatte ich rund eine Viertelstunde Umweg“, sagte Gerlinde Aust, ehemalige Büroleiterin des CDU-Kreisverbandes. Mit seinem Sohn Yannik (3), der von der Brücke aus staunend den Autobahnverkehr betrachtete, war Jan-Harm Köhn aus der Gartenstadt gekommen: „Über die Brücke sind wir sonst immer zu Radtouren gefahren. Wir freuen uns sehr, so wieder die Natur genießen zu können.“

Die Anlieger nutzten die Gelegenheit, Fuchs zum Zeitplan zu befragen. „Die rechte Fahrbahn Richtung Hamburg ist fast fertig, die zweite Hälfte geht schneller, weil die Brücken fertig sind“, sagte er. Am Ende seien 72 Brücken „angefasst“ worden. „Es kann immer mal wieder einzelne Verzögerungen geben. Aber eines steht fest: Der 28. Dezember 2018 ist das Enddatum.“

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erstellt am 01.Jul.2016 | 08:45 Uhr

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