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Holsteinischer Courier

05. Dezember 2016 | 09:34 Uhr

Festival : Feuriges Spektakel mit Musik und Kunst

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

700 Besucher kamen zum Sterntaucher-Kultur-Festival (Skufe) auf das Gelände des Lokschuppens. Fröhlich genossen sie das Angebot

Neumünster | Feuer, Wasser, Erde, Luft: Die zweite Auflage des Sterntaucher-Kultur-Festivals, kurz Skufe, das am Wochenende auf dem Gelände des Kulturlokschuppens stattfand, stand im Zeichen der Elemente. Doch leider hatten die insgesamt rund 700 Besucher bei der dreitägigen Veranstaltung vor allem immer wieder mit dem Wasser von oben zu kämpfen.

Die gute Laune ließen sich die Festivalfreunde, die aus ganz Schleswig-Holstein sowie unter anderen aus Berlin und Lüneburg angereist waren, davon jedoch nicht vermiesen.

Entspannt und fröhlich genossen sie das bunte Angebot, das der Veranstalter Nico Andresen und seine zahlreichen Mitstreiter zusammengetragen hatten.

„Uns gefällt die Vielfalt aus Musik, Kunst und Kultur. Die Leute hier sind entspannt, und die Atmosphäre ist durchweg freundlich“, lobten unter anderem die Festival erfahrenen Sandra und Michael Bahnsen aus Nehms (Kreis Segeberg), die sich in ihrem Zelt gemeinsam mit Martin Schlünß (Vorstandmitglied des Vereins Kulturlokschuppen) eine kleine Pause gönnten.

Zufrieden äußerte sich dieser über die Zusammenarbeit mit der Stadt. „Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir dieses Mal viele Anforderungen weit vor der Veranstaltung abgeklärt. Die zuständigen Fachbereiche waren sehr kooperativ und haben uns gut unterstützt“, berichtete er. Bei der Begehung zur Abnahme habe es dann nur noch kleine Anmerkungen gegeben.

Somit standen schließlich 20 Bands jeder Couleur auf den Bühnen. 52 Stunden lang gab es Partystimmung für jeden Geschmack. Denn auch zahlreiche Discjockeys legten im „Schmelztiegel“ und im ehemaligen Werkstatt- und Sozialgebäude auf. Unter ihnen, als Höhepunkt des Freitagabends, Techno-DJ und Mitbegründer der „Love-Parade“ in Berlin, Dr. Motte, der in dieser Nacht seinen 56. Geburtstag feierte.

Bei den Besuchern kam außerdem das Programm gut an, das im Chapiteau des Zirkus Ubuntu unter anderem Theater, Tanz und Poetry Slam bot. „Ich habe viereinhalb Stunden hierher gebraucht. Und das Wetter könnte natürlich auch besser sein. Aber es macht trotzdem einen riesen Spaß“, erklärte Benjamin Franke, der aus Berlin angereist war.

In der Nacht zum Sonntag sorgten jedoch besonders die Feuerkünstler sowie die talentierten Schweißer der Gruppe Feinschrott aus Kiel für Aufsehen. Gekonnt zu Kunstwerken umgearbeitete, brennende Schrottautos, Feuerräder und eine mystische Geschichte sorgten für faszinierte Gesichter und begeisterten Applaus – auch wenn der Himmel der heißen Darbietung dann einmal mehr sein Element Wasser entgegensetzte.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 08:00 Uhr

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