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Holsteinischer Courier

09. Dezember 2016 | 06:51 Uhr

Wankendorf : Feststart mit „drei perfekten Tagen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Großer Spaß bei Sonnenschein: 700 Jahre Wankendorf wurden am Wochenende mit Sport, Tanz und Kultur gefeiert .

Wankendorf | Bestes Wetter und ein Programmpunkt jagte den nächsten: Das Festwochenende zum 700-jährigen Bestehen in Wankendorf war ein Volltreffer.

Die erste urkundliche Erwähnung von Wankendorf stammt aus dem Jahr 1316. In der Urkunde ging es um einen Grundstückswechsel. So ist zu vermuten, dass Wankendorf und Stolpe noch ein paar Jahre älter sind. Im Rahmen der Jubiläumsfestwoche zum 700-jährigen Bestehen in Wankendorf und Stolpe (Gemeindefest in Stolpe ist vom 10. bis 12. Juni) fand am Sonnabend das Jubiläumsfest in Wankendorf auf dem Jahnplatz statt.

Den Anfang machte André Santen mit seiner RSH-Partytour und 300 Partygästen am Freitagabend. Am Sonnabend gingen bei bestem Jubiläumswetter 30 Läufer mit dem Stolper Bürgermeister Holger Bajorat an den Start zum Jubiläumslauf vom „Ursprung“ in Depenau zur „Gegenwart“ auf den Jahnplatz. In einem geschlossenen Läuferfeld erreichten sie in exklusiven 700-Jahre-Jubiläums-Trikots pünktlich das Ziel und wurden von Bürgermeisterin Silke Roßmann gebührend empfangen. Die Feier sollte ausdrücken, dass die Bürger sich selbst feiern. Sowohl die, die hier ihre Heimat gefunden haben und die, die sich für das Gemeinwohl in der Gemeinde einsetzen. Unter diesem Motto waren auch die meisten Stände auf dem Jahnplatz ausgelegt.

Der Reit- und Fahrverein Wankendorf und Umgebung war mit vier Ponys vertreten, auf denen die Kids mit Begeisterung ihre Runden drehen durften. Mit einem Geschwindigkeitsmessgerät konnte man am Stand der Handballabteilung des TSV Wankendorf seine Handballwurfgeschwindigkeit herausfinden. Die Landfrauen bauten eine Reeperbahn auf, die Feuerwehr begeisterte mit ihrer Riesenhüpfburg des Landesfeuerwehr-Verbandes. Dass bei dieser Veranstaltung der Stolper Matthias Stührwohldt mit seinen Geschichten auf Platt- und Hochdeutsch nicht fehlen durfte, war klar. Begleitet wurde er vom „Kellerkabarett“, das mit plattdeutscher Comedy im Handumdrehen das Publikum auf ihrer Seite hatte. Bis 2 Uhr nachts rockte dann „Tin Lizzy“ das Festzelt. Nach dem Jubiläumsgottesdienst in der vollbesetzten Kirche ging es am Sonntag mit dem Blasorchester auf dem Jahnplatz weiter. Auf dem Sportplatz endete mit einem Frühschoppen die erste Jubiläumsfeier der beiden Orte. Für Bürgermeisterin Silke Roßmann waren es „drei perfekte Tage“. 


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